Erster Supermarkt verabschiedet sich vom Strichcode: Ein Blick auf die Zukunft des Einkaufens

Canva
Erster Supermarkt verabschiedet sich vom Strichcode: Ein Blick auf die Zukunft des Einkaufens

Nach über 50 Jahren verabschiedet sich die Schweizer Supermarktkette Migros von den klassischen Strichcodes und setzt auf moderne 2D-Matrixcodes. Diese Entscheidung markiert einen bedeutenden Schritt in der Digitalisierung des Einzelhandels und bringt zahlreiche Vorteile mit sich.

Warum der Wechsel?

Wie die Migros-Sprecherin Prisca Huguenin-dit-Lenoir gegenüber 20 Minuten erklärte, war der bisherige 1D-Barcode oft fehleranfällig. „Der bisherige 1D-Barcode wurde teilweise nicht optimal gedruckt und hat zu Lesefehlern geführt. Dies führte zu regelmäßigen Reinigungsaufwänden bei den Druckern.“ Die neuen 2D-Codes, zu denen auch QR-Codes gehören, bieten eine deutlich höhere Speicherkapazität. Während ein Strichcode lediglich eine 13-stellige Nummer verschlüsseln kann, speichern 2D-Codes bis zu 4.000 Buchstaben oder 7.000 Zahlen.

Vorteile der neuen Technologie

Die Einführung der Matrixcodes beginnt bei Obst- und Gemüseetiketten, die direkt in den Filialen gedruckt werden. Neben der Fehlerreduktion ermöglichen die neuen Codes eine Vielzahl zusätzlicher Informationen. So können beispielsweise das Mindesthaltbarkeitsdatum, das Gewicht, der Produktionsort und sogar die CO₂-Bilanz eines Produkts hinterlegt werden. Dies sorgt nicht nur für mehr Transparenz, sondern erleichtert auch die Warenbestellung und Lagerverwaltung.

Quellen: oe24.at, heute.at, 20min.ch, watson.ch

Teilen:
0 0 Abgegebene Stimmen
Artikel Bewertung
Abonnieren
Benachrichtigung von
guest

0 Kommentare
Älteste
Neuestes Meistgewählt
0
Ich würde mich über Ihre Meinung freuen, bitte kommentieren Sie.x