Im niederösterreichischen Bezirk Neunkirchen hat am Sonntagabend erneut die Erde gebebt. Laut GeoSphere Austria, dem Österreichischen Erdbebendienst, erreichte das Beben eine Magnitude von 2,3 und war damit das stärkste der drei Erschütterungen, die die Region innerhalb weniger Tage erlebte. Das Epizentrum lag etwa neun Kilometer westlich von Gloggnitz.
Details zum jüngsten Beben
Das Erdbeben ereignete sich um 19:41 Uhr und war im Epizentralbereich deutlich spürbar. „Es wurde ein kräftiger Ruck wahrgenommen, begleitet von einem Grollen des Untergrundes“, teilte GeoSphere Austria mit. Schäden an Gebäuden wurden nicht gemeldet, da bei dieser Stärke keine strukturellen Beeinträchtigungen zu erwarten sind.
Vorangegangene Erschütterungen
Bereits am Dienstagmorgen wurde im Raum Gloggnitz ein leichtes Erdbeben der Stärke 1,2 registriert. Am Freitag folgte ein weiteres Beben mit einer Magnitude von 1,4, dessen Auswirkungen in den Gemeinden Otterthal und Raach am Hochgebirge spürbar waren.
Geologische Hintergründe
Die Region liegt im südlichen Wiener Becken, das als seismisch aktive Zone gilt. Jährlich weitet sich das Becken um wenige Millimeter, wodurch Spannungen im Untergrund entstehen, die sich in Form von Erdbeben entladen. Laut GeoSphere Austria sind solche leichten Erschütterungen in der Region nicht ungewöhnlich. Im Jahr 2024 wurden in Niederösterreich insgesamt 16 spürbare Erdbeben verzeichnet.
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