Es geht wieder bergauf! Nach einer langen Durststrecke gibt es endlich gute Nachrichten für den Standort Österreich. Die Wirtschaftsforscher von WIFO und IHS blicken optimistischer in die Zukunft als zuletzt und schrauben ihre Prognosen nach oben. Das bedeutet: Es gibt wieder mehr Geld, mehr Jobs und hoffentlich bald auch wieder mehr in der Geldbörse für uns alle.
Licht am Ende des Tunnels
Die nackten Zahlen machen Mut: Für das laufende Jahr rechnen die Experten mit einem Wachstum von 0,5 Prozent. Das klingt vielleicht erst mal wenig, ist aber ein wichtiges Lebenszeichen nach der längsten Rezession der Zweiten Republik, wie das WIFO betont. Und es kommt noch besser: 2026 soll die Wirtschaf weiter Fahrt aufnehmen. Das WIFO prognostiziert ein Plus von 1,2 Prozent, das IHS immerhin 1,0 Prozent. Im Oktober waren die Aussichten noch deutlich düsterer.
Industrie atmet auf – aber Vorsicht ist geboten
Besonders die heimische Industrie darf hoffen. Laut WIFO soll der Tiefpunkt Ende 2025 endlich durchschritten sein. Wenn die Weltwirtschaft anzieht, profitieren auch unsere Exporteure wieder. Doch IHS-Direktor Holger Bonin warnt, wie der Kurier berichtet, vor verfrühter Euphorie: Die Erholung stehe noch auf „tönernen Füßen“. Internationale Spannungen und mögliche US-Zölle könnten uns noch einen Strich durch die Rechnung machen.
Teuerungs-Schock lässt nach
Das Beste für die Verbraucher: Die Inflation geht endlich spürbar zurück! Während wir heuer noch mit rund 3,5 Prozent Teuerung kämpfen, soll der Wert im nächsten Jahr auf angenehme 2,5 bis 2,6 Prozent sinken. Das WIFO erklärt, dass vor allem wegfallende Energiepreiseffekte dafür sorgen, dass wir an der Kassa wieder entspannter atmen können.
Arbeitsmarkt stabilisiert sich
Auch am Jobmarkt gibt es einen Silberstreif. Die Arbeitslosigkeit ist zuletzt zwar gestiegen, aber der Trend soll sich 2026 drehen. WIFO und IHS erwarten einen leichten Rückgang der Arbeitslosenrate auf 7,3 Prozent. Bis 2027 könnte sie sogar wieder Richtung 7 Prozent sinken.
Budget-Loch bleibt groß
Ein Wermutstropfen bleibt allerdings: Der Staatshaushalt ist tief in den roten Zahlen. Das Defizit liegt heuer bei über 4 Prozent des BIP. Hier wartet also noch viel Arbeit auf die Politik, um die Finanzen wieder ins Lot zu bringen, wie die Wiener Börse unter Berufung auf die APA-Meldung zusammenfasst.
Quellen: oe24.at, ORF.at, Kurier.at, Wiener Börse, Salzburger Nachrichten, WIFO
Credits: APA
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