Eiskaltes Geständnis: „Ich hatte die Chance, Charlie Kirk auszuschalten und ich habe sie genutzt“

Eiskaltes Geständnis: „Ich hatte die Chance, Charlie Kirk auszuschalten und ich habe sie genutzt“

Tyler Robinson, der 22-jährige mutmaßliche Mörder des konservativen Aktivisten Charlie Kirk, stand am Dienstag zum ersten Mal vor Gericht. Per Videoschaltung aus seiner Gefängniszelle in Utah hörte er die sieben Anklagepunkte gegen ihn – der schwerwiegendste: der Mord an Kirk. Die Staatsanwaltschaft fordert die Höchststrafe.

Die Todesstrafe steht im Raum

Bezirksstaatsanwalt Jeffrey Gray machte es unmissverständlich klar: Der Staat wird für Robinson die Todesstrafe fordern. Der mutmaßliche Killer soll Kirk während einer Rede an der Utah Valley University von einem Dach aus 180 Metern Entfernung erschossen haben. Ein gezielter Schuss traf den Trump-Freund tödlich am Hals.

Während der kurzen Anhörung sprach Robinson nur, um seinen Namen zu bestätigen. Richter Tony Graf belehrte ihn über seine Rechte und ordnete an, dass er ohne Möglichkeit auf Kaution in Haft bleibt. Zudem wurde ein Kontaktverbot verhängt, das es Robinson untersagt, sich Kirks Witwe, Erika Kirk, zu nähern. Dies geschah auf ihren eigenen Antrag hin.

Ein Motiv aus Hass

Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass ein tief verwurzelter Hass auf Kirks politische Ansichten Robinson zur Tat trieb. In Textnachrichten an seinen Mitbewohner soll er sein Motiv offenbart haben, mit den Worten, er habe „genug von diesem Hass“, der von Kirk ausgehe. Eine Notiz, die angeblich unter der Tastatur seines Freundes gefunden wurde, lautete: „Ich hatte die Chance, Charlie Kirk auszuschalten, und ich werde sie nutzen.“

Papst betet für getöteten Aktivisten

Währenddessen bestätigte der Vatikan, dass Papst Leo XIV. für die umstrittene konservative Figur betet. Vatikansprecher Matteo Bruni erklärte, der aus Amerika stammende Papst habe gegenüber dem neuen US-Botschafter seine „Besorgnis über politische Gewalt“ zum Ausdruck gebracht. Er fügte hinzu, der Papst betone „die Notwendigkeit, auf Rhetorik und Ausnutzung zu verzichten, die eher zur Polarisierung als zum Dialog führen.“ Die Gebete des Papstes gelten auch Kirks Witwe Erika und den gemeinsamen Kindern.

Quelle: Bild.de
Credits: APA

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