Erneut kam die deutsche Klimawandel-Extremistin Anja Windl (28) mit einer geringen Strafe davon: Die Aktivistin, die von manchen Medien „Klima-Shakira“ genannt wird, muss nur 400 Euro Strafe für die Besetzung einer Autobahn bezahlen. Die in Österreich lebende Klima-Aktivistin hat bereits ein Aufenthaltsverbot – ein Einspruch verhinderte bisher die Abschiebung.
Am Dienstag erschien die Klima-Aktivistin Anja Windl (28) in auffälliger Kleidung vor dem Amtsgericht München – sie trug eine offenherzige Wickelbluse. Anlass war eine Protestaktion vom 28. August 2023, bei der sie gemeinsam mit vier weiteren Aktivisten eine Autobahnabfahrt der A8 bei München blockiert hatte.
Die Blockade wurde gezielt zur Hauptverkehrszeit an einem Montagmorgen durchgeführt. Mehrere Fahrspuren waren betroffen, und es bildete sich ein etwa drei Kilometer langer Rückstau. Gegen 7.30 Uhr griff die Polizei ein, konnte zunächst eine Spur räumen und rund eine Stunde später den gesamten Verkehr wieder freigeben.
Das Gericht verurteilte Windl nun wegen Nötigung zu einer Geldstrafe von 40 Tagessätzen à 10 Euro, insgesamt 400 Euro.
Auch die vier Mitangeklagten bekamen Geldstrafen zwischen 30 und 40 Tagessätzen, ebenfalls à 10 Euro, berichtet die BILD. Im Gerichtssaal erklärte die verurteilte Aktivistin der „Letzten Generation“: „Bei mir besteht keine Wiederholungsgefahr.“ Gleichzeitig betonte sie aber, dass der zivile Ungehorsam aus ihrer Sicht „dringend notwendig“ sei.
Anja Windl kam zu zweifelhafter Berühmtheit, als sie im Jänner dieses Jahres die Parteizentrale der ÖVP in Wien mit Kot beschmiert hat. Seither wird sie in Social-Media-Foren auch oft als Klima-Exkremistin bezeichnet.
Credit: APA
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