Die Ampelregierung, die am 3. März 2025 ihr Amt antrat, steht nach einem Jahr vor einem ernüchternden Fazit. Die Umfrage der Lazarsfeld Gesellschaft, durchgeführt unter 1.000 Befragten, zeigt: Die Bevölkerung ist unzufrieden. 55 % der Österreicher bewerten die Arbeit der Regierung negativ. Kein Wunder, angesichts der Herausforderungen wie einer lahmenden Wirtschaft, der höchsten Teuerung in der Euro-Zone und einem horrenden Budgetdefizit.
Verteidigungsministerin Tanner: Die „Beste“ im Minus
Ein Lichtblick – wenn auch ein schwacher – ist Verteidigungsministerin Klaudia Tanner (ÖVP). Mit einem Saldo von -8 % führt sie das Polit-Barometer an. 21 % der Befragten bewerten sie positiv, 29 % negativ. Tanner, die seit 2020 im Amt ist, zeigt, dass Erfahrung in der Politik zumindest ein wenig hilft.
Die „Eselsbank“ der Regierung: Stocker, Babler und Meinl-Reisinger
Die drei Spitzen der Ampelregierung, Kanzler Stocker, Vizekanzler Babler und Außenministerin Meinl-Reisinger, landen auf den letzten Plätzen. Besonders hart trifft es Andreas Babler: Mit einem Rekord-Minus von -40 % ist er der unbeliebteste Politiker der Regierung. Nur 10 % der Befragten bewerten ihn positiv, während 50 % ihn ablehnen. Kanzler Stocker kommt auf -25 %, Meinl-Reisinger auf -29 %.
Überraschung im Mittelfeld: SPÖ-Minister punkten leicht
Frauenministerin Eva-Maria Holzleitner (-10 %), Finanzminister Peter Hanke (-11 %) und Familienministerin Claudia Plakolm (-12 %) schneiden im Vergleich zu ihren Kollegen etwas besser ab. Dennoch bleibt der Gesamteindruck negativ.
Quelle: oe24.at
Credits: APA
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