Die Unternehmen, die in den letzten Jahren einen Umsatz von rund 5,1 Millionen Euro erzielten, kämpfen mit erheblichen Forderungsausfällen in Höhe von 1,3 Millionen Euro, die durch Bauträgerprojekte in Wien entstanden sind. Zusätzlich führte ein schwerer Unfall des Geschäftsführers zu einem dreimonatigen Stillstand. Die Verbindlichkeiten belaufen sich auf etwa 2,8 Millionen Euro, wobei ein Großteil auf Banken und Lieferanten entfällt.
Hoffnung auf Sanierung
Trotz der prekären Lage betonen die Firmen, dass die Auftragslage gut sei. Ein Sanierungsplan mit einer Mindestquote von 20 Prozent innerhalb der nächsten zwei Jahre soll den Fortbestand sichern. Sollte dies gelingen, könnten die Unternehmen weitergeführt werden.
Auswirkungen auf Mitarbeiter
Von der Insolvenz sind 16 Angestellte und 5 Lehrlinge betroffen. Ihre berufliche Zukunft hängt von der erfolgreichen Umsetzung der Sanierungspläne ab.
Die Rolle der Muttergesellschaft
Auch die EA Holding GmbH, die Muttergesellschaft, ist in finanzieller Schieflage. Mit Verbindlichkeiten von rund 2 Millionen Euro und Aktiva von lediglich 45.000 Euro ist eine Restrukturierung dringend notwendig, um den gesamten Unternehmensverbund zu retten.
Quellen: oe24.at, Alpenländischer Kreditorenverband
Credits: APA
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