Drama in Washington: Justizministerin fordert Todesstrafe für Todesschützen

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Drama in Washington: Justizministerin fordert Todesstrafe für Todesschützen

Nach den tödlichen Schüssen auf Mitglieder der Nationalgarde im Herzen Washingtons schlägt die Politik hohe Wellen. Ein 29-jähriger Afghane, Rahmanullah L., wurde als mutmaßlicher Schütze festgenommen. Die Tat, bei der eine 20-jährige Soldatin ihr Leben verlor und ein weiterer Mann schwer verletzt wurde, erschüttert die Nation. Jetzt fordert US-Justizministerin Pam Bondi die härteste Konsequenz.

Ministerin kündigt harte Linie an

In einem Interview mit dem Sender „Fox News“ machte Justizministerin Pam Bondi ihre Position unmissverständlich klar. Sie werde alles in ihrer Macht Stehende tun, „um die Todesstrafe für dieses Monster zu erwirken, das niemals in unserem Land hätte sein dürfen.“ Die Forderung nach der Höchststrafe unterstreicht die Entschlossenheit der Regierung, ein Exempel zu statuieren.

Radikalisierung nach der Einreise?

Das Motiv von Rahmanullah L. ist offiziell noch unklar, doch die Ermittlungen laufen auf Hochtouren. Heimatschutzministerin Kristi Noem äußerte im Sender NBC die Vermutung, dass sich der Täter erst in den USA radikalisiert haben könnte. „Wir gehen davon aus, dass er sich radikalisiert hat, seit er hier im Land ist“, so Noem. Wie sie gegenüber ABC ergänzte, vermuten die Behörden, dass dies „durch Verbindungen in seiner Heimatgemeinde und seinem Heimatstaat geschah“. Nun werden alle Kontaktpersonen des Mannes, einschließlich seiner Familie, intensiv befragt.

Politische Schuldzuweisungen im Gange

Der Fall hat eine heftige politische Debatte entfacht. US-Präsident Donald Trump erklärte, dass Rahmanullah L. im September 2021 nach dem Abzug der US-Truppen aus Afghanistan im Rahmen eines offiziellen Aufnahmeprogramms in die USA kam. Medienberichten zufolge soll er sogar mit dem Auslandsgeheimdienst CIA zusammengearbeitet haben. Sein Asylantrag wurde laut Berichten im April 2025 bewilligt, also nach Trumps Amtsantritt.

Vertreter der aktuellen Regierung machen jedoch die frühere Regierung von Joe Biden für die Tat verantwortlich. Sie werfen ihr vor, die afghanischen Aufnahmeverfahren nicht ausreichend kontrolliert zu haben. Heimatschutzministerin Noem kritisierte bei ABC, dass die Überprüfung von L. bei seiner Einreise „nicht gut“ gewesen sei.

Präsident Trump selbst meldete sich auf seiner Plattform Truth Social zu Wort und warf seinem Vorgänger Biden, dem ehemaligen Heimatschutzminister Alejandro Mayorkas und der ehemaligen Vizepräsidentin Kamala Harris vor, „unser Land wirklich ruiniert“ zu haben, indem sie Menschen „völlig unkontrolliert und ungeprüft“ ins Land gelassen hätten.

Quellen: Fox News, NBC, ABC, Truth Social
Credits: APA

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