Wien – Am Donnerstagabend bebte die Bellevuestraße, als ein im Umbau befindliches Gebäude plötzlich in sich zusammenbrach. Ein lautes Krachen ließ die Anwohner aufschrecken, die sofort die Einsatzkräfte alarmierten. Was folgte, war ein spektakulärer Großeinsatz, der die ganze Nachbarschaft in Atem hielt.
Einsturz mit Knalleffekt
Gegen 19:15 Uhr wurde die Idylle in Döbling jäh unterbrochen. Ein leerstehendes Gebäude, das gerade renoviert wurde, gab nach und stürzte mitsamt einer Stahl-Stützkonstruktion in Richtung Straße. Wie die Wiener Berufsfeuerwehr berichtet, war die Konstruktion eigentlich dazu gedacht, die Außenmauern zu sichern – doch das Gegenteil war der Fall.
Rettungshunde und Drohnen im Einsatz
Die Feuerwehr rückte mit einem Großaufgebot an: 44 Einsatzkräfte, elf Fahrzeuge, Höhenretter, Drohnenteams und sogar die Rettungshundestaffel waren vor Ort. Die Suche nach möglichen Verschütteten begann sofort. „Unsere Rettungshunde haben den Schuttkegel gründlich abgesucht, aber glücklicherweise gab es keine Hinweise auf verschüttete Personen“, erklärte ein Sprecher der Feuerwehr.
Auch angrenzende Gebäude wurden auf mögliche Schäden überprüft. Die gute Nachricht: Es bestand keine akute Einsturzgefahr für die umliegenden Häuser.
Polizei kontaktiert Baufirma
Während die Einsatzkräfte den Schutt durchkämmten, nahm die Polizei Kontakt mit der zuständigen Baufirma auf. Zum Zeitpunkt des Einsturzes war niemand auf der Baustelle – ein Glück, denn so blieb der Vorfall ohne Verletzte. Gegen 21:30 Uhr konnte der Einsatz schließlich beendet werden.
Ein Schock für die Nachbarschaft
Für die Anwohner bleibt der Schock jedoch tief. „So etwas habe ich noch nie erlebt“, berichtet ein Augenzeuge. „Es war, als würde die Erde beben.“ Die genauen Ursachen des Einsturzes sind noch unklar.
Quellen: meinbezirk.at, heute.at
Neueste Kommentare