Doskozil (SPÖ): „Werden die drei Prinzessinnen zusammenfinden?“

Doskozil (SPÖ): „Werden die drei Prinzessinnen zusammenfinden?“

Er sei schon „sehr gespannt“, wie das mit den drei Parteichefs in der Bundesregierung funktionieren wird, meinte Burgenlands Landeshauptmann Hans Peter Doskozil (54) im aktuellen Video-Talk mit der Tageszeitung Heute.

So sagte der bekannt kritische Landes-Chef: „Alle Führungspersönlichkeiten sind in gewisser Weise ja Prinzessinnen. Und wie diese drei Prinzessinnen jetzt zusammenfinden sollen – da bin ich sehr gespannt.“

Doskozil kritisiert auch teuerste Bundesregierung aller Zeiten

Tatsächlich könnten die Unterschiede zwischen ÖVP-Chef Christian Stocker, SPÖ-Bundesparteivorsitzendem Andreas Babler und der NEOS-Chefin Beate Meinl-Reisinger bei manchen Themen nicht größer sein – so stimmt etwa der Chef der Sozialdemokratie für ein Aubkassieren bei den Pensionisten über eine Erhöhung der Krankenversicherungsbeiträge oder auch für ein Aussackeln von Asylwerbern, die es eben über die Grenze bis nach Österreich geschafft haben.

Einig waren sich die drei Koalitions-Partner jedenfalls mit der extrem teuren Besetzung der Bundesregierung  – 21 Minister und Staatssekretäre sorgen für Rekord-Personalkosten von 309.000 Euro im Monat.

Auch das kritisiert Hans Peter Doskozil: „Das ist total überzogen. Zehn Minister hätten auch gereicht. Außerdem hätte auch der Kanzler eine inhaltliche Aufgabe übernehmen könne.“ Und zum neuen Deregulierungs-Staatssekretär, den die NEOS besetzen, meint der Landeshauptmann: „Die werden sich ja schon was dabei gedacht haben …“

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