Donald Trump sorgt erneut für Schlagzeilen: Der ehemalige US-Präsident behauptet, der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj könne den Krieg mit Russland „fast sofort“ beenden – wenn er nur wolle.
Ein kontroverser Vorschlag
Wie CNN berichtet, äußerte Trump auf seiner Plattform Truth Social, dass Selenskyj den Krieg durch Zugeständnisse an Russland beenden könnte. Dabei schloss er eine Rückgabe der Krim und einen NATO-Beitritt der Ukraine kategorisch aus. „Manche Dinge ändern sich nie“, schrieb Trump und stellte sich damit auf die Seite von Wladimir Putin.
Kritik aus Europa
Europäische Spitzenpolitiker wie Emmanuel Macron und Friedrich Merz reagierten entsetzt. Macron warnte: „Wenn wir heute schwach gegenüber Russland sind, bereiten wir die Konflikte von morgen vor.“ Auch Selenskyj selbst wies Trumps Vorschläge entschieden zurück. Laut Tagesschau betonte er, dass ein Frieden nur auf Basis der territorialen Integrität der Ukraine möglich sei.
Treffen im Weißen Haus
Am Montag trifft Trump Selenskyj sowie europäische Spitzenpolitiker im Weißen Haus. Laut CNN wird erwartet, dass Trump Selenskyj unter Druck setzt, Putins Bedingungen zu akzeptieren. Dazu gehören Gebietsverluste und der Verzicht auf NATO-Ambitionen. Selenskyj hingegen fordert Sicherheitsgarantien und ein Ende der russischen Angriffe.
Putins Einfluss wächst
Trumps Annäherung an Putins Position sorgt für Besorgnis. Laut CNBC hat Putin bei einem Treffen in Alaska vorgeschlagen, die Frontlinien einzufrieren, wenn die Ukraine auf die Regionen Donezk und Luhansk verzichtet. Selenskyj lehnte dies entschieden ab und warnte vor weiteren russischen Offensiven.
Credits: APA
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