„Die Verlierer-Ampel ist am Ende!“ – Kickl rechnet mit Regierung ab

„Die Verlierer-Ampel ist am Ende!“ – Kickl rechnet mit Regierung ab

Wien – FPÖ-Chef Herbert Kickl nutzt die neuesten Lazarsfeld-Umfrageergebnisse, um der Regierung eine schallende Ohrfeige zu verpassen. „Die Verlierer-Ampel ist am Ende“, verkündete er triumphierend auf Facebook. Doch was steckt hinter den Zahlen?

FPÖ auf Rekordkurs

Laut der aktuellen Sonntagsfrage der Lazarsfeld Gesellschaft, die zwischen dem 10. und 18. November 2025 durchgeführt wurde, erreicht die FPÖ sensationelle 38 Prozent. Damit legt die Partei im Vergleich zur Vorwoche noch einmal um ein Prozent zu. „Immer mehr Österreicher kehren den Systemparteien den Rücken“, kommentierte Kickl die Ergebnisse. Die FPÖ sei die einzige Partei, die „für die Bürger arbeitet und die Interessen der eigenen Bevölkerung in den Vordergrund stellt“.

ÖVP und SPÖ im freien Fall

Während die FPÖ Höhenflüge erlebt, sieht es für die Regierungsparteien düster aus. Die ÖVP stürzt auf unter 20 Prozent ab und erreicht nur noch 19 Prozent – ein Minus von einem Prozentpunkt im Vergleich zur Vorwoche. Besonders das „Kommunikations-Desaster“ rund um die Wirtschaftskammer scheint der Partei zuzusetzen. Noch schlechter steht die SPÖ da: Sie verharrt bei mageren 18 Prozent. Damit ist die FPÖ stärker als ÖVP und SPÖ zusammen – ein politisches Erdbeben!

„Systemparteien am Ende“

Kickl lässt keine Gelegenheit aus, die Regierung scharf zu kritisieren. „Die Verlierer-Ampel ist am Ende“, so der FPÖ-Chef. Er sieht die Umfrageergebnisse als Beweis dafür, dass die Österreicher genug von den „Systemparteien“ haben. Die FPÖ werde weiterhin „für die Bürger arbeiten“ und sich gegen die „verfehlte Politik der Regierung“ stellen.

Ein Blick in die Zukunft

Die Umfrageergebnisse werfen die Frage auf, wie lange die aktuelle Regierung noch durchhalten kann. Mit einer FPÖ, die immer stärker wird, und einer Regierung, die an Rückhalt verliert, könnte es bald zu Neuwahlen kommen. Ob Kickl dann tatsächlich die Chance bekommt, seine Vision für Österreich umzusetzen, bleibt abzuwarten.

Quelle: oe24.at
Credits: APA

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