Österreich steht vor einer neuen Welle von Preissteigerungen, die vor allem Haushalte und Pendler hart treffen wird. Wie oe24.at berichtet, sind die Preiserhöhungen bereits beschlossene Sache und betreffen zahlreiche Lebensbereiche. Wir haben die Details für Sie zusammengefasst.
Öffi-Preise: Das Ende des 365-Euro-Tickets
Besonders in Wien wird es ab 2026 teuer. Das beliebte 365-Euro-Ticket für die öffentlichen Verkehrsmittel gehört bald der Vergangenheit an. Stattdessen müssen Fahrgäste künftig tief in die Tasche greifen: 467 Euro bei Einmalzahlung oder 506 Euro bei monatlicher Abbuchung werden fällig. Ein herber Schlag für alle, die auf die Öffis angewiesen sind.
Parken wird zum Luxus
Auch Autofahrer bleiben nicht verschont. Ab dem 1. Januar 2026 steigen die Parkgebühren um satte 30 Prozent. Das betrifft sowohl Parkpickerl als auch Parkscheine. Wer in der Stadt unterwegs ist, muss also noch genauer auf die Uhr schauen, um Strafzettel zu vermeiden.
Heizen: Wien Energie dreht an der Preisschraube
Wie oe24.at weiter berichtet, wird auch das Heizen teurer. Der städtische Energieversorger Wien Energie erhöht die Fernwärmepreise. Für einen durchschnittlichen Wiener Haushalt mit 70 Quadratmetern Wohnfläche bedeutet das 12 Euro mehr pro Monat. Gerade in der kalten Jahreszeit wird das viele Haushalte zusätzlich belasten.
Klimaticket: Schon wieder teurer!
Das Klimaticket, das erst im August teurer wurde, wird ab Januar 2026 erneut angehoben. Der neue Preis: 1.400 Euro (ermäßigt 1.050 Euro). Das ist ein Plus von 305 Euro im Vergleich zum Juli. Pendler und Vielfahrer müssen also noch tiefer in die Tasche greifen.
Vignette: Autofahrer zahlen drauf
Auch die neue Vignette wird teurer. Ab 2026 kostet sie 106,80 Euro. Damit wird das Autofahren in Österreich noch kostspieliger – ein weiterer Grund, warum viele über Alternativen nachdenken.
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