Sie wollten sich nicht wehrlos von dem syrischen Migranten (20) im ICE 91 niedermetzeln lassen, sie wollten nicht zusehen, wie andere Zugpassagiere verletzt werden: Mutige Bahnkunden überwältigten den Attentäter und prügelten den Syrer, der mit Axt und Hammer bewaffnet war, so heftig, dass er mit dem Rettungshelikopter ins Spital geflogen werden musste.
Schreie und Panik um 13.50 Uhr im ICE-Schnellzug der Deutschen Bahn nach Wien – Passagiere ziehen die Notbremse, der Hochgeschwindigkeitszug kommt auf freier Strecke zwischen Straubing und Straßkirchen, nur wenige Kilometer von der österreichischen Grenze entfernt, zum Stehen: In einem der Wagen des ICE wütet ein Syrer (20) mit Axt und Hammer, schlägt auf alle Passagiere ein, es gibt erste Verletzte.
Mehrere Fahrgäste stellen den Migranten, umzingeln ihn, schlagen ihn nieder und entreißen ihm seine Waffen. Dabei wird der Täter selbst derart schwer verletzt, dass ihn die alarmierten Notarztteams versorgen müssen und ihn mit dem Rettungshelikopter in ein Krankenhaus fliegen. Zeitgleich werden im Zug und vor dem ICE die verletzten Bahnpassagiere ärztlich versorgt – es gibt mindestens vier Verletzte.
Auch drei Verletzte sind Syrer
Zu den Verletzten sind nun auch erste Informationen veröffentlicht worden: Auch drei der vier Verletzten seien Syrer im Alter von 15, 24 und 51 Jahren. Bei dem vierten Opfer, einem 38 Jahre alten Fahrgast, sei die Nationalität noch nicht bekannt
Die Bluttat sorgt bereits auf den Social-Media-Kanälen für intensive Debatten – wie sollen jetzt die Züge geschützt werden? Warum kann die Politik nicht mehr für Sicherheit in Europa sorgen? Und warum werden die hunderttausenden Syrer nicht zurück in ihre Heimat abgeschoben?
Update: 19.50 Uhr

Credits: APA
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