Die Deutsche Weinkönigin wirbt seit 1949 für die Branche. Bei der Wahl im Herbst treten die Vertreterinnen und Vertreter der 13 deutschen Weinanbaugebiete gegeneinander ein. Im Finale in der Pfalz müssen unter anderem Weinsorten bei einer Blindverkostung erkannt und in weinbezogenen Spielen Fachwissen und Schlagfertigkeit bewiesen werden. Die Siegerin vertritt ein Jahr lang 14.000 Winzerinnen und Winzer.
Ab heuer ist alles anders: Der alljährliche Wettbewerb werde künftig geschlechterneutral „Wahl der Deutschen Weinmajestät“ heißen, teilte das Deutsche Weininstitut in Bodenheim, Rheinland-Pfalz, mit.
Am 26. September dieses Jahres werden in Neustadt an der Weinstraße erstmals zwei männliche Kandidaten an der Wahl teilnehmen: Levin McKenzie für Rheinhessen und Felix Grün für den Mittelrhein. Sollte einer dieser beiden gewinnen, wird er den Titel „Deutscher Weinkönig“ tragen und statt einer Krone eine Amtskette erhalten.
Aktuell ist noch die 25 Jahre alte Charlotte Weihl aus dem Anbaugebiet Pfalz die 76. Deutsche Weinkönigin.
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