Deutsche Metallindustrie in der Krise: 150.000 Jobs in Gefahr

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Deutsche Metallindustrie in der Krise: 150.000 Jobs in Gefahr

Die deutsche Metall- und Elektroindustrie steht vor einem düsteren Jahr 2026. Der Arbeitgeberverband Gesamtmetall schlägt Alarm: Bis zu 150.000 Arbeitsplätze könnten verloren gehen. Hauptgeschäftsführer Oliver Zander spricht von einem „schrecklichen Jahr“ und warnt vor einer anhaltenden Krise.

Hohe Kosten treiben Unternehmen in die Enge

Wie Zander gegenüber der „Bild“-Zeitung erklärte, verlieren die Unternehmen derzeit monatlich rund 10.000 Arbeitsplätze. Die Gründe? Explodierende Energiekosten, hohe Steuern und steigende Arbeitskosten. „Die Produktion in Deutschland rechnet sich für viele Unternehmen schlicht nicht mehr“, so Zander. Bereits seit 21 Monaten sinken die Beschäftigtenzahlen ununterbrochen. Ende Oktober 2025 waren noch 3,816 Millionen Menschen in der Branche beschäftigt – ein Rückgang von über 100.000 im Vergleich zum Vorjahr.

Bürokratie als Bremsklotz

Neben den hohen Kosten kritisiert Zander die wachsende Bürokratie. „Die EU-Kommission wird in diesem Jahr einen neuen Rekord an verbindlichen Rechtsakten aufstellen“, warnt er. Bundeskanzler Friedrich Merz will beim EU-Gipfel am 13. Februar 2026 Maßnahmen zur Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit durchsetzen. Doch ob das reicht, bleibt fraglich.

Quellen: exxpress.at, spiegel.de, zdfheute.de, zeit.de

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