Bombendrohungen in Wien: Großeinsatz an sieben Schulen – Polizei ermittelt

Bombendrohungen in Wien: Großeinsatz an sieben Schulen – Polizei ermittelt

Wien im Ausnahmezustand! Am Freitagmorgen, dem 7. November 2025, gingen bei sieben Wiener Bildungseinrichtungen Bombendrohungen ein. Die Polizei rückte mit einem Großaufgebot aus, um die betroffenen Gebäude zu evakuieren und nach verdächtigen Gegenständen zu durchsuchen. Wie die Polizei auf Anfrage des Kurier bestätigte, verliefen die Durchsuchungen bisher ohne Auffälligkeiten.

Evakuierungen und Chaos an Schulen

Betroffen waren unter anderem Schulen in den Bezirken Hernals, Meidling und Rudolfsheim-Fünfhaus. Besonders dramatisch war die Lage an der Schule für Gesundheits- und Krankenpflege in der Erdbergstraße, wo das gesamte Areal geräumt werden musste. Laut oe24 wurden die Drohungen per E-Mail von einem anonymen Absender verschickt.

Die Polizei nahm die Drohungen sehr ernst und setzte auch sprengstoffkundige Organe sowie Diensthunde ein. „Die Sicherheit der Schülerinnen und Schüler hat oberste Priorität“, betonte ein Sprecher der Wiener Polizei gegenüber MeinBezirk.at.

Bekennerschreiben aufgetaucht?

Laut Medienberichten, darunter Kurier und MeinBezirk.at, soll eine selbst ernannte „Terrorgruppe Corleone“ hinter den Drohungen stecken. In einem angeblichen Bekennerschreiben, das an mehrere Behörden geschickt wurde, behauptet die Gruppe, im Namen des „Islamischen Staates“ zu handeln. Sie drohten mit einer „Säuberung in Wiener Schulen“ zwischen dem 7. und 10. November. Die Polizei konnte die Echtheit des Schreibens bisher nicht bestätigen.

Polizei gibt Entwarnung – Ermittlungen laufen

Nach intensiven Durchsuchungen gab die Polizei schließlich Entwarnung. Es wurden keine explosiven Materialien gefunden. Dennoch laufen die Ermittlungen auf Hochtouren. Das Landesamt für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung (LVT) hat die Ermittlungen übernommen. „Wir nehmen die Lage sehr ernst und arbeiten eng mit der Bildungsdirektion zusammen“, so die Polizei.

Hohe Strafen für Täter

Sollten die Verantwortlichen gefasst werden, drohen ihnen empfindliche Strafen. Laut Kleine Zeitung können solche Drohungen mit bis zu drei Jahren Haft geahndet werden. Die Polizei appelliert an die Bevölkerung, Ruhe zu bewahren, und bittet um Hinweise aus der Bevölkerung.

Credits: APA

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