Bluttat in San Diego: Zwei Teenager erschießen drei Menschen vor Moschee – dann töten sie sich selbst

Bluttat in San Diego: Zwei Teenager erschießen drei Menschen vor Moschee – dann töten sie sich selbst

Ein Schusswaffenangriff auf das größte muslimische Zentrum im Großraum San Diego hat am Montag die USA erschüttert. Drei Menschen wurden getötet, die beiden mutmaßlichen Täter – zwei Teenager – richteten sich danach selbst. Die Behörden ermitteln wegen Hassverbrechen.

Drei Tote, zwei Täter – Ablauf der Tat

Wie ZDFheute unter Berufung auf Polizeichef Scott Wahl berichtet, ereignete sich der Angriff am Montagmittag Ortszeit im Stadtteil Clairemont vor dem Islamic Center of San Diego – mit über 5.000 Mitgliedern das größte muslimische Zentrum im County. Drei erwachsene Männer wurden erschossen, darunter laut nau.ch auch ein Sicherheitsmitarbeiter der Einrichtung. Ein Landschaftsgärtner in unmittelbarer Nähe wurde ebenfalls beschossen, blieb aber unverletzt.

Wenige Minuten nach den ersten Schüssen gingen bei der Polizei laut nau.ch Meldungen über weitere Schüsse zwei Häuserblocks entfernt ein. Dort entdeckten Einsatzkräfte die beiden mutmaßlichen Täter tot in einem Fahrzeug – sie hatten sich offenbar selbst das Leben genommen. Wie ZDFheute berichtet, waren die Schützen 17 und 19 Jahre alt. Polizeichef Wahl sprach von einer „äußerst chaotischen Szene“ und einem der eindrücklichsten Einsätze seiner 28-jährigen Laufbahn. Zwischen 50 und 100 Beamte waren vor Ort im Einsatz.

FBI übernimmt – Hassverbrechen als Einstufung

Wie ZDFheute berichtet, stufen die Ermittler die Tat vorläufig als Hassverbrechen ein – weshalb das FBI die Untersuchung übernommen hat. FBI-Agent Mark Remily rief die Bevölkerung auf, mögliche Hinweise zur Tat zu melden. Über die Identität und das konkrete Motiv der beiden Täter war zunächst nichts bekannt. Die Polizeibehörde von San Diego schrieb auf X: „Die Bedrohung im Islamischen Zentrum wurde neutralisiert.“

Schule auf dem Gelände – Kinder blieben unverletzt

Auf dem Gelände des Islamic Centers befindet sich auch die Al Rashid School. Wie nau.ch berichtet, hatten zum Tatzeitpunkt Kinder Unterricht – sie blieben unverletzt und wurden zu einem Sammelplatz für ihre Eltern gebracht. Vorsorglich wurde auch eine nahegelegene jüdische Schule abgeriegelt. Die Polizei richtete einen eigenen Sammelplatz für Familienmitglieder ein.

Trump spricht von „entsetzlicher Situation“

Wie ZDFheute berichtet, meldete sich auch US-Präsident Donald Trump zu Wort und sprach in Washington von einer „entsetzlichen Situation“. Weitere Details zu politischen Reaktionen oder möglichen Hintergründen der Täter waren zum Zeitpunkt der Berichterstattung noch nicht bekannt.

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