Der verurteilte Täter, ein Mann namens Mangal, wurde für die Ermordung von 13 Menschen, darunter Frauen und Kinder, zum Tode verurteilt. Laut exxpress.at wurde das Urteil vom Obersten Gericht Afghanistans bestätigt und vom obersten religiösen Führer der Taliban, Hibatullah Achundsada, abgesegnet. Die Familie der Opfer lehnte eine Begnadigung ab, was zur Durchführung der Hinrichtung führte.
Internationale Reaktionen
Die öffentliche Exekution löste weltweit scharfe Kritik aus. Der UN-Sonderberichterstatter Richard Bennett bezeichnete die Tat als „grausam und unmenschlich“. Amnesty International verurteilte die Hinrichtung als Verstoß gegen die Menschenwürde. Die Taliban hingegen feierten die Durchführung als rechtmäßig und gerecht.
Ein Kind als Vollstrecker
Besonders schockierend ist die Tatsache, dass ein 13-jähriger Junge die Hinrichtung ausführte. Menschenrechtsorganisationen kritisieren dies als Missbrauch eines Kindes und als traumatisierende Erfahrung, die lebenslange psychische Schäden verursachen könnte. Die UN und andere Organisationen fordern ein Ende solcher Praktiken, die gegen internationale Menschenrechtsstandards verstoßen.
Quellen: exxpress.at, UN, Amnesty International
Credits: APA
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