Black Friday: Österreich im Kaufrausch – Rekordausgaben erwartet!

Black Friday: Österreich im Kaufrausch – Rekordausgaben erwartet!

Der Countdown läuft: Black Friday steht vor der Tür und die Österreicher sind bereit, ihre Geldbörsen zu zücken. Mit einem neuen erwarteten Rekordwert von 460 Millionen Euro wird das diesjährige Shopping-Spektakel wohl alle bisherige Zahlen übertreffen.

Der Black Friday als Startschuss ins Weihnachtsgeschäft

Wie eine aktuelle Befragung des Handelsverbandes zeigt, ist der Black Friday längst in Österreich angekommen. Satte 98 Prozent der Bevölkerung kennen die Aktionstage, und 71 Prozent planen, dieses Jahr zuzuschlagen. Besonders bemerkenswert: Die geplanten Ausgaben steigen weiter an und übertreffen sogar den bisherigen Rekord aus dem Jahr 2022. Laut den Studienautoren wird heuer ein Gesamtbudget von 460 Millionen Euro erwartet – ein klares Zeichen dafür, dass die Österreicher trotz Teuerung nicht auf Schnäppchen verzichten wollen.

Tirol und Vorarlberg: Die Spitzenreiter im Shopping-Fieber

Ein Blick auf die regionalen Unterschiede zeigt: Die Westösterreicher sind die unangefochtenen Spitzenreiter. In Tirol und Vorarlberg liegt das durchschnittliche Budget pro Kopf bei beeindruckenden 334 Euro. Oberösterreich und Salzburg folgen dicht dahinter, während Wien im Mittelfeld rangiert. Niederösterreich und das Burgenland bilden das Schlusslicht – hier wird offenbar etwas sparsamer eingekauft.

Gen Z: Die Shopping-Könige von morgen

Besonders auffällig ist die Kaufbereitschaft der jüngeren Generationen. Die Gen Z führt das Ranking an, dicht gefolgt von den Millennials. Ältere Generationen hingegen halten sich zunehmend zurück. Gleichzeitig zeigt sich ein klarer Trend zum „Smart Shopping“: Immer mehr Konsumenten vergleichen Preise vorab und achten auf Preisverläufe, um die besten Deals zu ergattern.

Online-Shopping boomt – der heimische Handel leidet

Der Black Friday ist längst nicht mehr nur ein Event für den stationären Handel. Laut der Befragung wollen 44 Prozent der Österreicher ausschließlich online einkaufen, während 38 Prozent eine Kombination aus Online- und Offline-Shopping bevorzugen. Nur jeder Zehnte plant, ausschließlich im Geschäft einzukaufen. Doch diese Entwicklung hat auch ihre Schattenseiten: Immer mehr Geld fließt ins Ausland. 71 Prozent der Befragten geben an, bei internationalen Plattformen wie Amazon oder Ebay einzukaufen. Besonders beliebt sind auch Billigmarktplätze wie Temu oder Shein, die mit unschlagbaren Preisen locken.

Der Handelsverband warnt jedoch vor Fake-Shops und rät, auf Gütesiegel wie „Trustmark Austria“ zu achten. Auch Preisvergleiche seien essenziell, da Rabatte oft größer wirken, als sie tatsächlich sind.

Quelle: oe24

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