Autofahrer aufgepasst: Ab Donnerstag, den 2. April 2026, wird das Tanken in Österreich spürbar günstiger. Wer sein Auto volltanken muss, sollte sich jedoch bis nachmittags gedulden. Genau ab 12:01 Uhr tritt die neue Spritpreisbremse der Bundesregierung in Kraft und bringt eine direkte Entlastung an den Zapfsäulen.
Fünf Cent weniger Mineralölsteuer
Die neue Maßnahme setzt sich aus zwei Teilen zusammen. Zum einen verzichtet der Staat auf einen Teil seiner Einnahmen. Wie das Parlament berichtet, wird die Mineralölsteuer auf Benzin und Diesel um exakt fünf Cent pro Liter gesenkt. Diese Maßnahme soll garantieren, dass die zusätzlichen Einnahmen aus der Umsatzsteuer, die der Staat durch die enorm hohen Spritpreise kassiert hat, wieder direkt an die Konsumenten zurückfließen.
Strikte Grenzen für die Ölkonzerne
Zum anderen werden die großen Treibstoffkonzerne hart in die Pflicht genommen. Die Verordnung schreibt eine strenge Margenbegrenzung für Diesel und Super-Benzin vor. Große Tankstellenbetreiber und Konzerne müssen ihren Netto-Verkaufspreis um fünf Cent nach unten schrauben. Wie die E-Control berichtet, überwacht die Regulierungsbehörde die Preise täglich und kontrolliert die Einhaltung der neuen Obergrenzen ganz genau. Wer sich nicht an diese Vorgaben hält, dem drohen empfindliche Verwaltungsstrafen von bis zu 14.535 Euro.
Vorsicht: Die Preissenkung gilt nicht überall
Trotz der neuen Regelung heißt es an der Zapfsäule weiterhin: Augen auf! Der Preisrutsch gilt nämlich nicht für jede Tankstelle im Land. Kleine, freie Tankstellen dürfen ihren noch teuer eingekauften Lagerbestand weiterhin zu den alten, unregulierten Preisen abverkaufen. Auch Autobahntankstellen sind von der neuen Spritpreisbremse komplett ausgenommen. Für Autofahrer lohnt sich ein kurzer Preisvergleich also nach wie vor, um die günstigste Zapfsäule in der Umgebung zu finden.
Quellen: krone.at, Parlament Österreich, E-Control
Credits: APA
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