Betrugs-SMS: Die neue Gefahr in der Vorweihnachtszeit und wie Sie sich schützen

Betrugs-SMS: Die neue Gefahr in der Vorweihnachtszeit und wie Sie sich schützen

Die Vorweihnachtszeit ist nicht nur die Zeit der Geschenke, sondern auch Hochsaison für Betrüger. Eine neue Welle von Phishing-SMS überrollt das Land und zielt darauf ab, persönliche Daten und Geld zu stehlen. Besonders perfide: Die Nachrichten wirken täuschend echt und scheinen von vertrauenswürdigen Absendern zu stammen. Wie Sie sich schützen können und worauf Sie achten müssen, erfahren Sie hier!

Betrüger nutzen Zeitdruck

Wie Klaus M. Steinmaurer, Geschäftsführer der RTR für Telekommunikation und Post, erklärt, nutzen Betrüger die stressige Vorweihnachtszeit gezielt aus. „In der Vorweihnachtszeit blüht der Online-Handel, und der zeitliche Druck steigt bei den meisten von uns. Das nützen die Betrüger aus und versenden beispielsweise SMS, die angeblich von Paketdienstleistern stammen und dubiose Links mit Zahlungsaufforderungen enthalten“, so Steinmaurer.

Im Oktober wurden laut RTR knapp 700 Beschwerden zu solchen Betrugs-SMS registriert. Besonders perfide: Viele dieser Nachrichten scheinen von vertrauenswürdigen Absendern wie „Austria-ID“ oder „Finanzonline“ zu stammen. Die Betrüger zielen darauf ab, persönliche Daten oder Zugangsdaten zu erlangen.

So erkennen Sie Phishing-SMS

Die RTR gibt klare Hinweise, wie man sich vor solchen Betrugsversuchen schützen kann:

  1. Nachdenken, bevor man handelt: Ist die SMS inhaltlich und zeitlich plausibel? Im Zweifel sollte man das Unternehmen direkt kontaktieren.
  2. Absenderkennung nicht vertrauen: Auch wenn die SMS scheinbar von der Hausbank oder einem bekannten Paketdienstleister stammt, kann die Absenderkennung gefälscht sein.
  3. Keine Links anklicken: Hinter den Links können sich gefälschte Websites oder Schadsoftware verbergen.

Betrügerische Anrufe: Eine weitere Gefahr

Neben den SMS warnt die RTR auch vor betrügerischen Anrufen. Hierbei fordert eine Tonbandstimme im Namen bekannter Dienstleister wie PayPal oder Amazon dazu auf, eine Taste zu drücken. Wer dies tut, wird zu einer realen Person weitergeleitet, die dann versucht, eine schädliche App auf dem Handy zu installieren.


Quelle: oe24.at

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