Bergtragödie an der Zugspitze: 19-Jähriger stürzt 250 Meter in den Tod

Bergtragödie an der Zugspitze: 19-Jähriger stürzt 250 Meter in den Tod

Ein junger Deutscher ist in der Nacht auf Freitag bei einer Bergtour auf dem Tiroler Teil der Zugspitze ums Leben gekommen. Auf einem Schneefeld ausgerutscht, schlitterte er 250 Meter über steiles und felsiges Gelände – für ihn kam jede Hilfe zu spät.

Nachttour mit unzureichender Ausrüstung

Wie oe24.at unter Berufung auf die Polizei berichtet, brachen der 19-jährige Deutsche und sein gleichaltriger ukrainischer Begleiter am Donnerstagabend von der Talstation der Zugspitzbahn in Ehrwald im Bezirk Reutte auf. Ihr Ziel war der Gipfel der Zugspitze – über den Klettersteig „Stopselzieher“. Ausgerüstet waren die beiden jungen Männer lediglich mit Wanderschuhen, Stirnlampen und Grödeln – für eine Gipfeltour in der Nacht unzureichend.

Unfall auf halbem Weg – Begleiter setzt Notruf ab

Auf halber Strecke mussten die Bergsteiger laut Polizei ein Schneefeld queren. Dabei rutschte der vorangehende Deutsche aus und schlitterte 250 Meter über steiles und felsiges Gelände ab. Sein ukrainischer Begleiter setzte sofort den Notruf ab.

Bergretter und Hubschrauber im Einsatz – zu spät

Wie oe24.at berichtet, konnte der 19-jährige Ukrainer von Mitgliedern der Bergrettung Ehrwald und einem Notarzthubschrauber mittels Seilwinde unverletzt geborgen werden. Für seinen deutschen Begleiter kam jede Hilfe zu spät – er wurde mittels Polizeihubschrauber geborgen und ins Tal geflogen.

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