Wien – Die SPÖ wagt den Sprung ins digitale Zeitalter und präsentiert mit „SPÖ eins“ ihren eigenen Parteisender. Doch wie lief die Generalprobe?
Ein roter Teppich für die SPÖ
Am Samstag wurde es ernst: Beim Themenrat der SPÖ im Wiener MuseumsQuartier feierte der neue Parteisender „SPÖ eins“ seine erste Generalprobe. Medienminister Andreas Babler ließ es sich nicht nehmen, den Startschuss für das ambitionierte Projekt persönlich zu begleiten. Wie oe24.at berichtet, soll der Sender vor allem auf YouTube aktiv sein – ähnlich wie das bereits etablierte „FPÖ TV“ der Freiheitlichen.
Interviews und Premierenfieber
Die Generalprobe bot einen ersten Vorgeschmack auf das Programm von „SPÖ eins“. Neben der Übertragung von Reden gab es Interviews mit prominenten Parteimitgliedern wie Frauenministerin Eva-Maria Holzleitner und Gesundheitsstaatssekretärin Ulrike Königsberger-Ludwig. Auch Andreas Babler selbst stellte sich den Fragen des neuen Senders und bezeichnete sein Interview auf Instagram als das „wichtigste des Tages“.
Moderatorin und erste Zahlen
Als Gesicht des Senders wurde Anna Ernst vorgestellt, die als Moderatorin durch das Programm führte. Doch der Start verlief eher holprig: Nach einem Tag zählte der YouTube-Kanal von „SPÖ eins“ gerade einmal 250 Abonnenten. Ein Ansturm sieht anders aus.
Offizieller Start am Nationalfeiertag
Der große Moment für „SPÖ eins“ soll am Nationalfeiertag kommen, wenn der Sender offiziell an den Start geht. Ob das Projekt die gewünschte Reichweite erzielen wird, bleibt abzuwarten. Doch eines ist sicher: Die SPÖ setzt mit ihrem eigenen Medium ein klares Zeichen in Richtung moderne Parteikommunikation.
Quellen: oe24.at, Instagram/@spoe_at
Credits: APA
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