Axt-Terror im ICE: Syrer reiste aus Österreich ein – er hätte nie in Deutschland sein dürfen

Axt-Terror im ICE: Syrer reiste aus Österreich ein – er hätte nie in Deutschland sein dürfen

Der syrische Axt-Täter im ICE 91 nach Wien hätte gar nie in Deutschland sein dürfen – der alltägliche Sicherheitsskandal der offenen Grenzen dürfte möglich gemacht haben, dass der in Österreich gemeldete Migrant auch im Nachbarland herumreiste. Bei der Rückreise Richtung Wien ist es dann kurz vor der österreichischen Grenze zu der grausamen Bluttat gekommen.

Laut Insidern der Exekutive war der Syrer (20), der plötzlich im ICE 91 der Deutschen Bahn mit einer Axt und einem Hammer auf andere Zugpassagiere einschlug, in Österreich als Asylwerber gemeldet. Demnach hatte der Migrant keine legalen Möglichkeiten, sich in Deutschland aufzuhalten.

Der bayerische Innenminister Joachim Herrmann (CSU) hat dann am Abend bestätigt, dass der Axt-Terrorist „in der Region um Wien“ gemeldet sei. Die bayerischen und die österreichischen Ermittlungsbehörden würden bei den Ermittlungen kooperieren. Was der bayerische Innenminister nicht dazu sagt: Solange sich eine Person im Asylverfahren befindet, darf sie Österreich grundsätzlich nicht verlassen. Wenn sie es doch tut, kann das Asylverfahren abgebrochen oder negativ entschieden werden, weil dies als „Verlassen des Verfahrens“ gewertet wird. Der syrische Gewalttäter hätte nie in Deutschland sein dürfen.

Der alltägliche Sicherheitsskandal der offenen Grenzen

Somit lässt der alltägliche europäische Sicherheitsskandal der offenen, kaum kontrollierten Grenzen zu, dass syrische, afghanische oder marokkanische Migranten kreuz und quer durch die EU reisen. Deshalb kann auch nicht ausgeschlossen werden, dass viele von diesen Asylwerbern in mehreren Staaten gleichzeitig Sozialgelder kassieren, wenn sie dort auf Scheinadressen gemeldet sind.

Der syrische Täter konnte Donnerstagnachmittag nur durch die Zusammenarbeit anderer Zugpassagiere gestoppt und entwaffnet werden – auch dabei dürften syrische Mitreisende eine wesentliche Rolle gehabt haben. Nähere Informationen will die bayerische Polizei noch nicht bekannt geben. Der überwältigte Täter wurde mit einem Notarzthelikopter in ein Spital geflogen.

Credit: APA/Maps

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