Alt-Politiker kassieren ab: Millionen fließen trotz abgeschaffter Pensionen!

Alt-Politiker kassieren ab: Millionen fließen trotz abgeschaffter Pensionen!

Werner Faymann, Alfred Gusenbauer und Co. – Österreichs Alt-Politiker leben im Luxus! Obwohl die sogenannte „alte Politikerpension“ seit fast drei Jahrzehnten abgeschafft ist, belastet sie die Steuerzahler weiterhin massiv. Über 40 Millionen Euro jährlich fließen in die Taschen ehemaliger Mandatare und Regierungsmitglieder. Doch wer profitiert am meisten?

Ein System, das nicht sterben will

Wie der „Exxpress“ berichtet, beziehen derzeit 462 ehemalige Politiker Ruhebezüge aus dem alten System. Möglich wurde das durch großzügige Übergangsregelungen rund um den Stichtag 1. August 1997. Wer damals ausreichend Versicherungszeiten gesammelt hatte oder sich rechtzeitig für das alte System entschied, sicherte sich ein goldenes Ticket. Selbst Jahre später wurden fehlende Zeiten ergänzt – ein Privileg, das Otto Normalverbraucher nur träumen lässt.

Gusenbauer: Der jüngste Neuzugang im Club der Privilegierten

Besonders pikant: Ex-Kanzler Alfred Gusenbauer (SPÖ) ist einer der jüngsten Nutznießer. Obwohl er erst heuer das Pensionsantrittsalter erreichte, profitiert er vom alten Modell. Seine Pension wird auf Basis seines letzten Kanzlergehalts berechnet – ein wahrer Jackpot! Laut „Exxpress“ erhalten ehemalige Regierungsmitglieder im Schnitt 152.500 Euro pro Jahr. Zum Vergleich: Ein durchschnittlicher österreichischer Pensionist muss mit einem Bruchteil davon auskommen.

Doppelt kassieren? Kein Problem!

Doch es kommt noch besser – oder schlimmer, je nach Perspektive. 29 Alt-Politiker kassieren gleich doppelt! Darunter der ehemalige Bundeskanzler Werner Faymann, der zwei Wiener Politikerpensionen bezieht. Auch prominente Namen wie Wolfgang Schüssel und Maria Fekter sind auf der Liste. Die Höchstgrenze? 18.125 Euro monatlich, und das 14-mal im Jahr. Ein Leben in Saus und Braus, finanziert von den Steuerzahlern.

SPÖ und ÖVP dominieren die Liste

Wie der „Exxpress“ weiter berichtet, dominieren SPÖ und ÖVP die Liste der Nutznießer. Doch auch frühere FPÖ- und Grünen-Mandatare wie Peter Pilz und Ewald Stadler sind vertreten. Während die Gesamtkosten langsam sinken, bleibt das Thema politisch brisant. Allein 2024 flossen trotz Rückzahlungen noch Millionen aus Steuermitteln in dieses längst abgeschaffte Privileg.

Credits: APA

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