Alarmstufe Rot in Wien: Regierung beruft Krisengipfel ein!

Alarmstufe Rot in Wien: Regierung beruft Krisengipfel ein!

Nach den Luftraumverletzungen durch russische Drohnen über dem NATO-Land Polen schrillen nun auch in Österreich die Alarmglocken. Die Bundesregierung hat für Mittwoch kurzfristig den Nationalen Sicherheitsrat einberufen. Ein Krisengipfel, der die Republik in Atem hält und die Frage aufwirft: Wie sicher sind wir wirklich?

Drohnen-Angst und Geheimsitzung

Obwohl eine offizielle Bestätigung seitens der Regierung zunächst ausblieb, sickerte die brisante Information durch, wie oe24.at berichtet. Die SPÖ habe eine geplante Pressekonferenz mit Parteichef Andreas Babler abgesagt – Grund sei dessen „kurzfristig notwendige Teilnahme“ am Nationalen Sicherheitsrat. Die Agenda der streng geheimen Sitzung hat es in sich: Laut Informationen der Zeitung „Der Standard“ beraten die Spitzenpolitiker des Landes über die „Verletzung des Luftraums von EU-Mitgliedsstaaten durch russische Drohnen“ und die wachsende Gefahr durch „hybride Bedrohungen“.

Der Hintergrund ist an Dramatik kaum zu überbieten: In der vergangenen Woche drangen bei einem russischen Angriff auf die Ukraine zahlreiche Drohnen in den polnischen Luftraum ein. Ein gezielter Affront gegen die NATO, wie Experten vermuten. Polnische und verbündete Kampfjets mussten aufsteigen und schossen erstmals russische Drohnen über NATO-Gebiet ab.

Polit-Beben und Rufe nach Aufrüstung

Der Vorfall löste in der österreichischen Politik ein Beben aus. Schon kurz nach der Eskalation forderten die Grünen eine sofortige Einberufung des Sicherheitsrates. Klubobfrau Leonore Gewessler erklärte in einer Aussendung, der Angriff auf polnisches Staatsgebiet markiere eine „neue Eskalationsstufe im russischen Krieg“.

Auch Verteidigungsministerin Klaudia Tanner (ÖVP) schlägt Alarm. Für sie ist klar: Österreich muss seine Abwehrfähigkeiten massiv hochfahren. Tanner fordert mehr Tempo bei der Umsetzung des europäischen Raketenschutzschirms „Sky Shield“. „Die Vorfälle und Bedrohungen der letzten Tage machen eines sehr deutlich: Österreich und die europäischen Staaten müssen schneller verteidigungsfähig werden“, betonte die Ministerin. Sie will nun die Verhandlungen für den Kauf von weitreichenden Abwehrsystemen vorantreiben. Die Nation blickt gespannt nach Wien, wo hinter verschlossenen Türen über die Sicherheit des Landes beraten wird.

Quelel: oe24.at
Credits: APA

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