Die Nacht des Schreckens ist vorbei, doch die Bilder werden bleiben: Ein 14-jähriges Mädchen liegt tot in den Trümmern ihres Zuhauses, ein Kindergarten steht in Flammen, und überall in Kiew suchen Helfer verzweifelt nach Überlebenden. Mindestens 15 Menschen starben bei Russlands jüngstem Terrorangriff auf die ukrainische Hauptstadt – darunter zwei Kinder.
Wie Bild.de berichtet, führte Wladimir Putin seinen Rachefeldzug in mehreren tödlichen Wellen durch. Kampfdrohnen, Überschallraketen und Marschflugkörper regneten auf eine schlafende Stadt herab. „Alles ist zerstört“, sagte der Chef der Militärverwaltung von Kiew, Timur Tkatschenko, mit bebender Stimme.
Wohnhaus wird zur Todesfalle
Der Horror konzentrierte sich auf den Bezirk Darnytskji, wo ein fünfstöckiges Wohnhaus von einer russischen Rakete direkt getroffen wurde. Familien, die friedlich schliefen, wurden plötzlich zu Opfern von Putins Kriegsmaschinerie. Mehr als 20 Orte in der Stadt wurden getroffen, wie Tkatschenko mitteilte – eine Schneise der Verwüstung mitten im Herzen der Ukraine.
Besonders schockierend: Unter den Todesopfern befinden sich zwei Kinder. Ein 14-jähriges Mädchen hatte keine Chance, dem Tod zu entkommen. Dutzende weitere Menschen wurden verletzt, ihre Leben für immer verändert durch Putins unbarmherzige Kriegsführung.
Flammeninferno erfasst Kindergarten
Die Zerstörung ging weit über Wohngebiete hinaus. Ein Kindergarten – ein Ort, der eigentlich Schutz und Geborgenheit für die Kleinsten bieten sollte – wurde von den Flammen verschlungen. Das Zentrum Kiews glich einem Schlachtfeld: Zersplittertes Glas bedeckte die Hauptstraßen, während schwarzer Rauch über der Stadt aufstieg.
Angriffswellen in allen Landesteilen?
Doch Kiew war nicht allein in dieser Nacht des Terrors. Wie die Zeitung „Kyiv Independent“ berichtete, wurden Bewohner fast aller Landesteile in die Schutzräume beordert. Von Sumy im Nordosten bis nach Dnipro und Saporischschja – überall explodierten russische Geschosse.
Putin setzte seine gesamte Kriegsmaschinerie ein: Mehrere Kampfjets kreisten über der Ukraine, während sich der Luftalarm wie eine Pest von Osten nach Westen ausbreitete. Die ukrainische Warn-App zeigte die schreckliche Realität in Echtzeit – ein ganzes Land unter Beschuss.
Trumps Friedenstraum platzt wie eine Seifenblase
Besonders bitter: Dieser Angriff war der erste größere seit dem Treffen zwischen US-Präsident Donald Trump und dem Kreml-Herrscher in Alaska. Während Trump noch von baldigen Gesprächen zwischen Putin und dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj träumte, gab der russische Diktator seine Antwort aus der Luft.
„Seine Antworten gibt Wladimir Putin weiterhin aus der Luft“, wie Bild.de treffend formuliert. Die Hoffnungen auf eine schnelle Friedenslösung sind mit den Trümmern von Kiew zu Staub zerfallen.
Selenskyj kämpft um schärfere Sanktionen
Der ukrainische Präsident reagierte mit Empörung auf die neuerliche Eskalation. Selenskyj drängte auf noch schärfere US-Sanktionen und warf Moskau vor, nicht verhandlungsbereit zu sein. Ein gegebenes Versprechen an Trump sei gebrochen worden.
Als Reaktion schickte Selenskyj seine Chefunterhändler nach New York. Präsidialamtschef Andrij Jermak und Ex-Verteidigungsminister Rustem Umjerow sollen am Freitag mit Vertretern der Trump-Regierung über Sicherheitsgarantien sprechen – während in ihrer Heimat noch die Trümmer qualmen.
Credits: APA
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