Die Nachfrage explodiert: Österreich stockt den Fördertopf für einspurige Elektrofahrzeuge um satte 500.000 Euro auf. Doch was steckt hinter dem Boom?
Fördertopf leergefegt – jetzt gibt’s Nachschub!
Das Förderprogramm „eMove Austria“ sorgt für Furore: Bereits im Juli 2025 gestartet, war der ursprüngliche Fördertopf von 1,5 Millionen Euro schneller leer, als man „E-Moped“ sagen kann. Laut dem Bundesministerium für Innovation, Mobilität und Infrastruktur (BMIMI) wurden 690 E-Zweiräder beantragt, und weitere 620 Registrierungen stehen in den Startlöchern. Verkehrsminister Peter Hanke (SPÖ) reagiert prompt: „Wir wollen möglichst vielen den Umstieg auf emissionsfreie Mobilität ermöglichen.“ Deshalb gibt es jetzt eine halbe Million Euro obendrauf! Quelle: oe24.at.
Wer profitiert von der Förderung?
Gefördert werden E-Mopeds der Klassen L1 und L3. Privatpersonen können sich über Zuschüsse von bis zu 2.300 Euro pro Fahrzeug freuen. Die genauen Fördersätze: 950 Euro für kleinere Modelle und bis zu 2.300 Euro für leistungsstärkere Varianten. Wichtig: Die Fahrzeuge müssen mit Strom aus erneuerbaren Energien betrieben werden. Quelle: umweltfoerderung.at.
Ladeinfrastruktur: Österreich legt vor
Doch nicht nur die Fahrzeuge selbst stehen im Fokus. Österreich hat auch bei der Ladeinfrastruktur ordentlich Gas gegeben – oder besser gesagt: Strom! Über 34.700 öffentliche Ladepunkte gibt es mittlerweile, davon 3.600 Ultra-Schnellladepunkte. Zum Vergleich: Im Mai 2025 waren es noch 28.000. „Dieser Ausbau stärkt das Vertrauen in die E-Mobilität“, so Hanke. Quelle: bmimi.gv.at.
E-Mobilität auf der Überholspur
Die Zahlen sprechen für sich: Über 250.000 batterieelektrische Pkw sind bereits auf Österreichs Straßen unterwegs, dazu kommen 17.000 Nutzfahrzeuge und bald 500 Elektrobusse. „Die E-Mobilität ist in der Mitte der Gesellschaft angekommen“, freut sich Hanke. Doch der Minister weiß: „Es gibt noch viel zu tun.“ Quelle: electrive.net.
Credits: APA
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