Die Trockenheit hält an und verschärft sich. Österreich fehlen heuer bereits rund 30 Prozent der üblichen Niederschlagsmenge – und Besserung ist vorerst nicht in Sicht.
Massive Niederschlagsdefizite seit Jahresbeginn
Die Zahlen sind eindeutig. Wie heute.at berichtete, fielen in Österreich heuer im Schnitt bisher rund 164 Liter Niederschlag pro Quadratmeter – normal wären rund 70 Liter mehr. Für einen durchschnittlichen Hausgarten entspricht das einem Minus von über 25 Tonnen Wasser. Der April erweist sich laut heute.at als bislang trockenster Monat des Jahres: Es fiel weniger als die Hälfte der sonst üblichen Regenmenge.
Besonders hart trifft es Salzburg, Kärnten und die Steiermark
Nicht alle Regionen sind gleich betroffen, doch der Osten und Süden des Landes stehen unter besonderem Druck. Wie heute.at berichtete, gehören Salzburg, Kärnten, Oberösterreich, Teile Niederösterreichs und die Obersteiermark zu den am stärksten betroffenen Gebieten. Im Lungau fiel nicht einmal die Hälfte der üblichen Niederschlagsmenge, im Raum Linz nur etwas mehr. Laut dem European Drought Observatory gilt für weite Teile des Landes bereits eine Dürrewarnung.
Kein Ende in Sicht – Hoch „Uli“ bleibt
An der Situation wird sich kurzfristig wenig ändern. Wie heute.at berichtete, sorgt Hoch „Uli“ weiter für viel Sonnenschein. Nur in den Alpen und im Süden sind vereinzelte kurze Regenschauer möglich – für eine nachhaltige Entspannung der Böden reicht das bei weitem nicht aus.
Kein Ausreißer – ein anhaltender Trend
Die aktuelle Dürre steht nicht allein. Wie heute.at berichtete, war bereits 2025 deutlich zu trocken – mit rund 15 Prozent weniger Niederschlag als üblich, der Herbst fiel besonders dürftig aus. Zwar brachte der Februar 2026 etwas mehr Regen, doch das reichte nicht annähernd aus, um das Defizit aufzuholen.
Experten warnen laut heute.at seit Jahren vor dieser Entwicklung: Durch die Erderwärmung werde es seltener, aber dafür intensiver regnen. Das birgt ein zusätzliches Risiko: Ausgetrocknete Böden können Starkregen kaum noch aufnehmen – Überschwemmungen drohen trotz anhaltender Trockenheit.
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