2.062 Opfer in einem Jahr: Neue Zahlen zu Frauengewalt durch Migranten – Syrer an der Spitze

2.062 Opfer in einem Jahr: Neue Zahlen zu Frauengewalt durch Migranten – Syrer an der Spitze

Fast sechs Frauen pro Tag wurden 2025 in Österreich Opfer von Gewaltverbrechen durch Männer mit Aufenthaltsstatus. Das zeigt eine parlamentarische Anfrage der FPÖ-Abgeordneten Rosa Ecker ans Innenministerium. Die Zahlen sorgen für politischen Streit – aber auch für eine wichtige Einschränkung seitens des Ministeriums selbst.

2.062 Opfer, 1.952 Tatverdächtige

Wie heute.at unter Berufung auf die Anfragebeantwortung des Innenministeriums berichtet, wurden im Jahr 2025 insgesamt 2.062 Frauen und Mädchen Opfer von Gewaltkriminalität durch männliche Mehrfachtatverdächtige mit einem Aufenthaltsstatus in Österreich. Insgesamt wurden 1.952 Tatverdächtige gezählt.

Am stärksten betroffen sind Frauen zwischen 25 und 40 Jahren mit 809 Opfern, gefolgt von der Altersgruppe 40 bis 65 Jahre mit 504 Fällen. Auch Jugendliche zwischen 14 und 18 Jahren sind mit 188 registrierten Opfern stark vertreten.

Bei der Nationalität der Tatverdächtigen liegen laut exxpress.at Personen mit syrischer Staatsangehörigkeit mit 410 registrierten Opfern an der Spitze. Dahinter folgen Afghanistan mit 202, Serbien mit 132, die Türkei mit 127, Rumänien mit 102 und die Ukraine mit 97 Fällen.

Wichtige Einschränkung: Nicht ausschließlich Asylwerber

Das Innenministerium selbst liefert eine zentrale Einschränkung der Zahlen. Wie heute.at unter Berufung auf eine Ministeriumsantwort berichtet, umfasst die abgefragte Kategorie „Aufenthaltsstatus“ nicht ausschließlich Asylwerber – sie schließt alle Personen mit einem geregelten Aufenthalt in Österreich ein, also auch Personen mit Niederlassungsbewilligung, EU-Bürger und anerkannte Flüchtlinge. Die Zahl der Anzeigen, bei denen tatsächlich Asylwerber als Tatverdächtige geführt werden, liege bei rund 1.000 – „keine zwei Prozent“ aller Gewaltdelikte in Österreich, so das Ministerium.

FPÖ: „Ergebnis der Show-Politik der ÖVP“

FPÖ-Generalsekretär Michael Schnedlitz nutzte die Zahlen für eine scharfe Attacke auf den Koalitionspartner ÖVP. Wie exxpress.at berichtet, erklärte er: „Das ist das Ergebnis der Show-Politik der ÖVP, wo man sich für einzelne Abschiebungen feiern lässt, während gleichzeitig Tausende neu in unser Land kommen.“ Den kürzlich beschlossenen EU-Asylpakt bezeichnete Schnedlitz als „ÖVP-Kapitulation“ vor Migration und „Unterwerfung unter das Diktat aus Brüssel.“

Credits: APA

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