Wiens FPÖ-Chef Dominik Nepp (43, APA-Bild unten) erinnert in einem gut geplanten, fast perfekten Wahlkampf immer wieder daran, was fast alle Wiener ärgert oder wirklich aufregt: an die 700 Millionen Euro Steuergeld, die Nicht-Österreicher über die Mindestsicherung kassieren, oder an den erwiesenen dramatischen Sicherheits-Verlust in der Bundeshauptstadt – siehe www.exxtra24.at/sicherheits-index-der-weltstadte-wien-sturzt-um-53-platze-auf-rang-78-ab/ .
Die Unterstützung für die FPÖ ist ziemlich stabil: Laut neuester Umfragedaten der Lazarsfeld-Gesellschaft für oe24.at kommt die Wiener FPÖ aktuell auf 23 %.
Wer nun eine Rapid-Viertelstunde der Wiener SPÖ erwartet hat, der wird etwas enttäuscht: Michael Ludwigs Partei kommt in der neuesten Umfrage auf nur noch 37 %. Das ist sogar etwas schlechter als noch in der Vorwoche. In den TV-Debatten wirkte der Bürgermeister passiv, versprach kaum Verbesserungen bei den aufgezeigten Problemfeldern (Migration, Mindestsicherungs-Exzesse oder Kriminalität).
Ludwig wäre bei Direktwahl etwas besser
Bei einer Direktwahl würde Michael Ludwig (64) etwas besser als seine SPÖ abschneiden und auf 38 % kommen, Wiens FPÖ-Chef Dominik Nepp würde dabei 24 % schaffen, ÖVP-Stadtparteichef Karl Mahrer allerdings nur 7%.
Katastrophal würde ein Direktwahl-Ergebnis für die Grünen und die NEOS aussehen: Wiens Grünen-Chefin Judith Pühringer halten nur 6 % für eine geeignete Bürgermeisterin, die amtierende Vizebürgermeisterin Bettina Emmerling kommt auf 1 %.
Wie von exxtra24 berichtet, geben die Wiener Grünen 300.000 Euro für ihren Social-Media-Wahlkampf bei Meta und X aus – dass die Grünen-Chefin da noch immer auf nur 6 % kommt, ist ein teures Desaster für die Partei.
Hier sind die Ergebnisse der Wiener Landtags- und Gemeinderatswahlen für die Sozialdemokratische Partei Österreichs (SPÖ) von 1970 bis 2020 – sollte die Wiener SPÖ am Sonntag tatsächlich nur auf 37 % kommen, dann hätte sie sich seit 1973 fast halbiert:
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