Wiener SPÖ-Parteitag: Ludwig stellt sich erneut zur Wahl – mit Rückenwind aus dem Rathaus

Wiener SPÖ-Parteitag: Ludwig stellt sich erneut zur Wahl – mit Rückenwind aus dem Rathaus

Am Samstag hält die Wiener SPÖ in der Messe Wien ihren ersten Landesparteitag nach der Wien-Wahl ab. Bürgermeister Michael Ludwig tritt als einziger Kandidat für den Parteivorsitz an – und es gibt Veränderungen in der Führungsspitze.


Keine Gegenkandidaten, klarer Favorit

Der erste Wiener SPÖ-Parteitag nach der Wien-Wahl im Vorjahr findet unter dem Motto „Wien schafft Zukunft“ statt. Wie oe24 berichtete, tritt Bürgermeister Michael Ludwig als einziger Kandidat für den Landesparteivorsitz an. Beim letzten Parteitag 2024 hatte er 92,63 Prozent der Stimmen erhalten. Mitbewerber gibt es diesmal keinen.

Inhaltlich steht laut oe24 ein Leitantrag mit Schwerpunkten auf Standort- und Wirtschaftsthemen zur Abstimmung – ein Signal, dass die Wiener SPÖ unter Ludwig ihren pragmatisch-wirtschaftsorientierten Kurs fortsetzt. Auf dem Programm steht auch eine Rede von Bundesparteichef und Vizekanzler Andreas Babler.

Gaal geht – zwei Neue kommen

Die auffälligste personelle Änderung betrifft das Parteipräsidium. Wie oe24 berichtete, scheidet die bisherige Stadträtin Kathrin Gaal aus dem Gremium aus. Ihr folgen Finanzstadträtin Barbara Novak und Umweltstadtrat Jürgen Czernohorszky nach. Ludwig wird künftig über sechs statt bisher fünf Stellvertreter verfügen.

Unverändert im Präsidium bleiben die Dritte Nationalratspräsidentin Doris Bures, Frauenvorsitzende Marina Hanke, Landtagspräsident Christian Meidlinger und SPÖ-Klubchef Josef Taucher.

Parteitag nur noch alle zwei Jahre

Wie oe24 berichtete, hat die Wiener SPÖ ihren Parteitagsrhythmus inzwischen auf zwei Jahre umgestellt. Das macht den heutigen Parteitag auch zum Startschuss für die nächste Phase bis zur Wien-Wahl – und für Ludwig zur Gelegenheit, die Partei geschlossen hinter sich zu scharen. Die Bundespartei kämpft derweil mit Turbulenzen: Bablers jüngster Fauxpas mit der Nazi-Formel „Kraft durch Freude“ dürfte beim Parteitag zumindest intern ein Thema sein.

Credits: APA

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