Wen verflucht Selenskyj in seiner Weihnachts-Botschaft?

Wen verflucht Selenskyj in seiner Weihnachts-Botschaft?

Es sollte eine besinnliche Ansprache zum Fest der Liebe werden, doch ein einziger Satz sorgt jetzt weltweit für wilde Spekulationen. Der ukrainische Präsident schickt an Heiligabend eine Botschaft, die es in sich hat – und lässt Raum für düstere Interpretationen.

Weihnachten im Kriegszustand. Ein weiteres Jahr neigt sich dem Ende zu, in dem die Waffen in der Ukraine nicht schweigen. In dieser emotional aufgeladenen Stimmung wandte sich Wolodymyr Selenskyj am Heiligen Abend an sein Volk. Das Setting wirkte auf den ersten Blick klassisch und feierlich: Ein festlich geschmückter Christbaum, Kerzenschein und Tannengestecke im Amtssitz in Kiew. Doch wie oe24.at berichtet, war es nicht die Dekoration, die für Aufsehen sorgte, sondern ein kryptischer, fast schon unheimlicher Wunsch des Präsidenten.

Der düstere Wunsch an den Himmel

Der 47-Jährige griff in seiner Rede einen alten ukrainischen Volksglauben auf. Demnach würde sich in der Weihnachtsnacht der Himmel öffnen, und wer in diesem Moment einen aufrichtigen Wunsch äußert, der wird von Gott direkt erhört.

Was dann folgte, war ein Moment, der vielen Zuschauern wohl einen Schauer über den Rücken jagte. Selenskyj sprach aus, was viele vielleicht nur zu denken wagen: „Heute teilen wir alle einen Traum und äußern alle einen Wunsch – für uns alle. ‚Möge er zugrunde gehen‘, mag jeder von uns insgeheim denken.“

Ein Satz wie ein Donnerschlag. Keine Namen, keine direkte Adresse – nur dieser eine, vernichtende Wunsch.

Das große Rätselraten: Wer ist das Ziel?

Wen meinte der ukrainische Präsident mit diesem fast biblischen Fluch? Offiziell ließ Selenskyj diese Frage in der Luft hängen. Doch die Spekulationen schossen sofort ins Kraut. Laut „Kyiv Independent“, scheint die Interpretation für Beobachter jedoch klar zu sein: Der tödliche Wunsch dürfte wohl dem russischen Präsidenten Wladimir Putin gelten, dem Aggressor in diesem blutigen Konflikt.

Doch Selenskyj wäre nicht Selenskyj, wenn er nicht sofort den rhetorischen Schwenk zurück zur Hoffnung finden würde. Unmittelbar nach der düsteren Passage schlug er versöhnliche Töne an. Wenn man sich an Gott wende, bitte man um etwas Größeres, so der Präsident: „Wir bitten um Frieden für die Ukraine. Wir kämpfen dafür. Und wir haben ihn verdient.“

Plötzlich neue Töne im Friedenspoker

Die Weihnachtsansprache ist dabei nur der emotionale Höhepunkt einer politisch brisanten Woche. Denn wie oe24.at weiter berichtet, hatte Selenskyj erst am Tag zuvor mit ganz neuen Details zu einem möglichen Kriegsende überrascht.

Es geht um einen 20-Punkte-Plan, der es in sich hat. Plötzlich scheinen Dinge denkbar, die lange als Tabu galten: Ein Einfrieren der aktuellen Frontlinie, entmilitarisierte Zonen und sogar der Abzug eigener Truppen werden thematisiert. Im Gegenzug fordert Kiew Sicherheitsgarantien nach Nato-Vorbild und eine massive Armee-Stärke von rund 800.000 Soldaten.

Quelle: oe24.at, Kyiv Independent
Credits: APA

Teilen:
0 0 Abgegebene Stimmen
Artikel Bewertung
Abonnieren
Benachrichtigung von
guest

0 Kommentare
Älteste
Neuestes Meistgewählt
0
Ich würde mich über Ihre Meinung freuen, bitte kommentieren Sie.x