Karl-Heinz Grasser, einst Österreichs schillernder Finanzminister, könnte die Feiertage in der Justizanstalt Innsbruck verbringen. Bereits im September wurde ein Antrag auf eine Fußfessel gestellt, doch die Entscheidung lässt auf sich warten.
Antrag auf Fußfessel: Die Justiz lässt sich Zeit
Grassers Anwalt, Dr. Manfred Ainedter, erklärte gegenüber oe24.at, dass der Antrag auf „elektronischen Hausarrest“ – sprich die Fußfessel – bereits vor Monaten eingereicht wurde. Doch die Justizanstalt Innsbruck, auch bekannt als „Ziegelstadl“, hat laut Gesetz bis zu sechs Monate Zeit, um den Antrag zu prüfen. Eine Entscheidung könnte somit erst im Februar 2026 fallen.
„Das dauert“: Anwalt zeigt sich gelassen
„Das dauert einige Zeit. Das ist ganz normal“, so Ainedter gegenüber oe24.at. Bis dahin bleibt Grasser in Haft – und das möglicherweise auch über Weihnachten und Silvester. Die Aussicht auf ein Fest hinter Gittern dürfte für den einstigen Polit-Star ein harter Schlag sein.
Prominente Gesellschaft im „Ziegelstadl“
Grasser teilt sich die Justizanstalt Innsbruck mit anderen prominenten Insassen, darunter René Benko, der sich derzeit in Untersuchungshaft befindet.
Quelle: oe24
Credits: APA
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