Waffenarsenal und NS-Devotionalien entdeckt

Waffenarsenal und NS-Devotionalien entdeckt

Wie oe24.at berichtet, schlug das Landesamt für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung (LVT) zu, nachdem der Mann in sozialen Medien nationalsozialistisches Gedankengut verbreitet hatte. Bei der Hausdurchsuchung in Hitzendorf (Bezirk Graz-Umgebung) wurden insgesamt 18 Schusswaffen, eine verbotene Waffe, zahlreiche Hieb- und Stichwaffen, Schalldämpfer, über 30.000 Stück Munition sowie NS-Devotionalien sichergestellt. Zusätzlich fanden die Beamten Suchtmittel.

Flucht in den Wald

Bereits in den frühen Morgenstunden wurde der Verdächtige an seiner Wohnadresse gesichtet. Doch bevor die Polizei die Durchsuchung starten konnte, verließ der Mann das Grundstück mit einem seiner drei Hunde. Laut Polizeiangaben kehrte er später zu Fuß zurück, bemerkte jedoch die Polizeipräsenz und flüchtete in ein angrenzendes Waldstück. Trotz des Einsatzes eines Polizeihubschraubers blieb die Fahndung zunächst erfolglos.

Selbstgestellung bei der Polizei

Am Abend, gegen 17:30 Uhr, stellte sich der 54-Jährige schließlich freiwillig bei einer Polizeiinspektion in Graz-Umgebung. Nach seiner Einvernahme wurde er auf Weisung der Staatsanwaltschaft Graz auf freiem Fuß angezeigt. Die Ermittlungen, insbesondere die Auswertung der sichergestellten Datenträger, dauern an.

Ein Fall, der Fragen aufwirft

Dieser Vorfall wirft erneut die Frage nach der Verbreitung von extremistischem Gedankengut und illegalen Waffen in Österreich auf. Die Behörden betonen, dass die Ermittlungen noch nicht abgeschlossen sind und weitere Details folgen könnten.

Credits: APA

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