Das Geld sei auch eine Investition in eine gemeinsame Zukunft, teilte EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen mit. „Wir unterstützen die beeindruckenden Reformbemühungen der Ukraine und vertiefen unsere Beziehungen – von Raumfahrt, Sicherheit und Verteidigung bis hin zum Aufbau eines florierenden Geschäftsumfelds.“
Die Unterstützung ist Teil einer Initiative der G7-Gruppe der großen demokratischen Industrienationen, die bis 2027 insgesamt neue Hilfszahlungen in Höhe von rund 45 Milliarden Euro vorsieht. Die EU stellt davon 18,1 Milliarden Euro zur Verfügung – mit der neuen Auszahlung flossen bislang fünf Milliarden Euro.
Abgesichert ist die Summe zum Ärger Moskaus durch Zinseinkünfte auf russisches Staatsvermögen, das im Westen eingefroren ist.
Die Europäische Union hat der Ukraine seit Beginn des russischen Angriffskriegs im Februar 2022 umfangreiche finanzielle, militärische und humanitäre Unterstützung bereitgestellt.Bis März 2025 summiert sich die zugesagte Hilfe auf etwa 132 Milliarden Euro.
Diese Gesamtsumme teilt sich wie folgt auf:
Finanzielle Unterstützung: 68 Milliarden Euro wurden in Form von Finanzhilfen bereitgestellt, um den ukrainischen Staatshaushalt zu stabilisieren und wirtschaftliche Herausforderungen zu bewältigen.
Militärische Hilfe: Ungefähr 53 Milliarden Euro flossen in militärische Unterstützung, einschließlich Waffenlieferungen und Ausbildungsprogramme für die ukrainischen Streitkräfte.
Humanitäre Hilfe: Etwa 17 Milliarden Euro wurden für humanitäre Zwecke eingesetzt, um die Not der Zivilbevölkerung zu lindern.
Neueste Kommentare