In Großbritannien sorgte ein Verbrechen für Entsetzen: Zwei afghanische Asylbewerber, Jan Jahanzeb und Izrar Niazal, beide 17 Jahre alt, wurden wegen der Vergewaltigung einer 15-Jährigen zu hohen Haftstrafen verurteilt. Jahanzeb erhielt zehn Jahre und acht Monate, Niazal neun Jahre und zehn Monate. Die beiden Täter waren als unbegleitete Minderjährige über den Ärmelkanal nach England gekommen und lebten in staatlich finanzierten Unterkünften.
„Kulturelle Differenzen“ als Verteidigung?
Besonders brisant: Der Anwalt der Täter führte „kulturelle Differenzen“ als Erklärung für die Tat an. Laut der britischen Zeitung Times argumentierte er, dass die Täter aus einer Gesellschaft stammten, in der Frauen nicht gleichgestellt seien und Alkohol nicht frei verfügbar sei. Diese „kulturellen Barrieren“ hätten zu einer „moralischen Orientierungslosigkeit“ geführt.
Richterin weist Argumentation entschieden zurück
Die zuständige Richterin Sylvia de Bertodano ließ diese Argumentation jedoch nicht gelten. Sie betonte, dass den Tätern bewusst gewesen sei, dass sie ein Kind von seinen Freunden wegbrachten, um die Tat zu begehen. Zudem hob sie die Anonymität der Täter auf, um die Öffentlichkeit umfassend zu informieren und Spekulationen zu vermeiden.
Quellen: exxpress.at, Times, Apollo News
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