Van der Bellen sorgt mit Posting zu Aschermittwoch und Ramadan für Diskussionen

Van der Bellen sorgt mit Posting zu Aschermittwoch und Ramadan für Diskussionen

Ein seltenes Zusammentreffen sorgt für Aufmerksamkeit: Erstmals seit fast 100 Jahren fallen der christliche Aschermittwoch und der Beginn des islamischen Ramadan auf denselben Tag. Bundespräsident Alexander Van der Bellen nutzte die Gelegenheit, um auf der Plattform X (ehemals Twitter) eine Botschaft zu veröffentlichen. Doch das dazugehörige Bild löste eine Debatte aus.

Eine Botschaft des Respekts

In seinem Posting rief Van der Bellen dazu auf, innezuhalten, dankbar zu sein und füreinander da zu sein. Er wünschte allen eine friedliche Zeit, geprägt von Respekt und Gemeinschaft. Der Text wirkte ausgewogen und sollte beide Anlässe würdigen.

Kritik an der Bildauswahl

Für Diskussionen sorgte jedoch das Bild, das die Botschaft begleitete. Es zeigte in großen Buchstaben die Worte „Ramadan Kareem!“ und war mit orientalischen Laternen gestaltet. Ein Hinweis auf den Aschermittwoch oder die christliche Fastenzeit fehlte vollständig. Dies führte zu Kritik, insbesondere von Kommentatoren, die eine stärkere Berücksichtigung der christlichen Mehrheit in Österreich forderten. „Österreich hat mehrheitlich Christen, und die sollte man nicht mit Absicht vergessen!“, lautete ein Kommentar unter dem Posting.

Ein seltenes Ereignis

Das Zusammentreffen von Aschermittwoch und Ramadan ist eine Besonderheit, die zuletzt 1928 stattfand. Es ergibt sich aus den unterschiedlichen Kalendersystemen der beiden Religionen. Während der Aschermittwoch den Beginn der 40-tägigen christlichen Fastenzeit markiert, leitet der Ramadan den islamischen Fastenmonat ein.

Credits: APA

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