Die USA haben nach eigenen Angaben bunkerbrechende Bomben vom Typ „GBU-72“ eingesetzt, um iranische Raketenstellungen an der strategisch wichtigen Straße von Hormus zu zerstören. Wie das US-Regionalkommando für den Nahen Osten (Centcom) mitteilte, wurden mehrere dieser Bomben, die jeweils knapp 2,3 Tonnen wiegen, erfolgreich abgeworfen. Ziel der Angriffe waren laut Centcom Stellungen mit Marschflugkörpern, die eine Bedrohung für den internationalen Schiffsverkehr darstellten.
Spezialmunition für harte Ziele
Die eingesetzten Bomben sind speziell dafür entwickelt, verstärkte und unterirdische Bunkeranlagen zu durchdringen. Laut Centcom richteten sich die Angriffe gegen Raketenstellungen, die für Angriffe auf Schiffe in der Meerenge vorgesehen waren. Diese Wasserstraße ist eine der wichtigsten Routen für den globalen Handel mit Öl und Flüssiggas. Seit Beginn der amerikanisch-israelischen Angriffe im Iran hat Teheran mehrfach gedroht, den Schiffsverkehr in der Meerenge zu blockieren. Die Spannungen in der Region haben dazu geführt, dass der Schiffsverkehr nahezu zum Erliegen gekommen ist.
Geopolitische Spannungen eskalieren
Die Straße von Hormus ist nicht nur ein geopolitischer Brennpunkt, sondern auch ein wirtschaftliches Nadelöhr. Rund ein Fünftel des weltweit gehandelten Öls passiert diese Meerenge. Die jüngsten Angriffe der USA und Israels auf iranische Ziele haben die Spannungen in der Region weiter verschärft. Teheran reagierte mit Drohungen und Angriffen, unter anderem auf israelische und amerikanische Einrichtungen. Experten warnen vor den wirtschaftlichen Folgen einer anhaltenden Instabilität in der Region.
Internationale Reaktionen
Die militärische Aktion der USA hat weltweit für Aufsehen gesorgt. Während Washington die Notwendigkeit betont, die Sicherheit der Schifffahrtsrouten zu gewährleisten, kritisieren einige Länder die Eskalation der Gewalt. Die internationale Gemeinschaft beobachtet die Entwicklungen mit Sorge, da eine weitere Verschärfung der Lage erhebliche Auswirkungen auf die globale Energieversorgung haben könnte.
Quellen: oe24.at, bild.de, vietnam.vn, it-boltwise.de
Credits: APA
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