Die ORF-„Sommergespräche“ 2026 sind Geschichte – und ein Name sticht bei der Quotenbilanz einmal mehr heraus. FPÖ-Chef Herbert Kickl sicherte sich mit seinem Auftritt am Montagabend erneut die meisten Zuseher der gesamten Interviewreihe.
Kickl vorne, der Rest folgt mit Abstand
Wie oe24.at unter Berufung auf die Quotenzahlen berichtet, verfolgten das fünfte und letzte „Sommergespräch“ mit Herbert Kickl durchschnittlich 786.000 Menschen auf ORF 2 – ein Marktanteil von 34 Prozent. Damit liegt der FPÖ-Chef deutlich vor der Konkurrenz aus der Regierung. Auf Platz zwei folgt Bundeskanzler Christian Stocker (ÖVP) mit durchschnittlich 531.000 Sehern und 23 Prozent Marktanteil. Vizekanzler Andreas Babler (SPÖ) erreichte im Schnitt 517.000 Zuseher bei 21 Prozent Marktanteil, Außenministerin Beate Meinl-Reisinger (NEOS) kam auf durchschnittlich 501.000 Zuseher und 20 Prozent Marktanteil.
Gewessler eröffnete die Reihe
Den Auftakt der diesjährigen „Sommergespräche“ hatte Grünen-Chefin Leonore Gewessler gemacht, ihr Gespräch erreichte durchschnittlich 482.000 Personen bei einem Marktanteil von 22 Prozent. Über alle fünf Ausgaben hinweg verfolgten im Schnitt 550.000 Zuseherinnen und Zuseher die Sendereihe, was einem durchschnittlichen Marktanteil von 24 Prozent entspricht. Die genannten Werte beziehen sich dabei jeweils auf die ungewichtete lineare Nutzung, ohne Berücksichtigung der zusätzlichen Abrufe über die 7-Days-Catch-up-Dienste der Kabelanbieter.
Mit dem klaren Quotensieg setzt Kickl damit einen Trend der vergangenen Jahre fort, in denen der FPÖ-Chef bei den „Sommergesprächen“ regelmäßig die höchste Reichweite unter den eingeladenen Parteichefs erzielte.
Credits: Parlamentsdirektion/Thomas Topf
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