Umfrage: Die meisten „Nicht genügend“ für Babler und Meinl-Reisinger

Umfrage: Die meisten „Nicht genügend“ für Babler und Meinl-Reisinger

Die aktuelle Market-Umfrage lässt den Vizekanzler und die Außenministerin gar nicht gut aussehen: Andreas Babler (SPÖ) und Beate Meinl-Reisinger (NEOS) kassieren von allen Regierungsmitgliedern die meisten „Nicht genügend“. Am besten schneidet der Finanzminister ab.

Mehr als ein Drittel (37 %) der 824 befragten Österreicher geben dem SPÖ-Chef für seine neue Rolle als Vizekanzler der schwarz-rot-pinken Dreierkoalition ein „Nicht genügend“: Nach 100 Tagen Regierungstätigkeit kommt Andreas Babler auf nur ganz wenige „Sehr gut“ (6 %). Mit diesem Gesamtergebnis landet Babler auf dem letzten Platz des Regierungs-Rankings der Demoskopen von Market im Auftrag der Tageszeitung „Der Standard“.

Nur etwas besser als Andreas Babler schneidet Außenministerin Beate Meinl-Reisinger (NEOS) ab: 35 % der Befragten gaben der Ministerin für ihre Performance ein „Nicht genügend“, nur 9 % finden ihre Amtsführung „sehr gut“. Die mit ihren Handlungen und Aussagen polarisierende NEOS-Politikerin hat damit nach dem SPÖ-Vizekanzler die meisten „Nicht genügend“.

Sepp Schellhorn, der Parteifreund von Meinl-Reisinger, hatte Glück: Als Staatssekretär wurde seine Tätigkeit nicht von Market abgefragt – der Deregulierungs- und Upgrading-Experte erhielt deshalb keine „Nicht genügend“.

Am besten in dieser neuen Umfrage bewertet: Finanzminister Markus Marterbauer (SPÖ) – 15 % halten seine bisherige Arbeit für „sehr gut“, der Minister bekommt aber trotzdem von 27 % der Befragten ein „Nicht genügend“. Kanzler Christian Stocker (ÖVP) schneidet auch nicht ganz so übel ab: 9 % meinen, er macht seinen Job „sehr gut“, allerdings setzt es auch von 31 % ein „Nicht genügend“.

Überraschend schlecht schneidet in dieser Bewertung auch Innenminister Gerhard Karner (ÖVP) ab: Vermutlich aufgrund seiner Nicht-Rückschiebung der zehntausenden syrischen Migranten und wohl auch aufgrund der Kriminalitäts-Enwticklung in Österreich kassiert Karner von 32 % der Befragten ein „Nicht genügend“, nur 5 % bewerten seine Tätigkeit mit „sehr gut“. Nur Andreas Babler hat ein schlechteres Ergebnis.

Credit: APA

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