Die politische Landschaft in Wien gerät ins Wanken! Laut der neuesten Stadtbarometer-Umfrage von W24 und IFDD, die eine Schwankungsbreite von +/- 3,1 % aufweist, erlebt die FPÖ einen regelrechten Höhenflug. Mit 25 Prozent Zustimmung legt die Partei um Dominik Nepp satte fünf Prozentpunkte im Vergleich zur letzten Wahl im April zu. Ein politisches Erdbeben, das die etablierten Parteien ins Schwitzen bringt.
SPÖ verliert an Boden – Ludwig bleibt Hoffnungsträger
Die SPÖ, traditionell die stärkste Kraft in der Bundeshauptstadt, muss Federn lassen. Mit nur noch 36 Prozent Zustimmung verliert die Partei drei Prozentpunkte. Dennoch bleibt Bürgermeister Michael Ludwig ein Lichtblick: Bei einer fiktiven Direktwahl würde er mit 48 Prozent deutlich vor seinen Konkurrenten liegen. Ein schwacher Trost für die Genossen, die sich mit einem schwindenden Rückhalt konfrontiert sehen.
ÖVP im freien Fall – nur noch 7 Prozent
Die ÖVP erlebt in Wien ein Debakel. Mit nur noch 7 Prozent Zustimmung verliert die Kanzlerpartei zwei Prozentpunkte und rutscht weiter ins politische Abseits. Der neue Wiener ÖVP-Chef Markus Figl scheint es schwer zu haben, die Wähler zu überzeugen. Bei einer hypothetischen Bürgermeisterwahl käme er lediglich auf magere 6 Prozent.
Grüne und NEOS stabil
Während die Grünen mit 16 Prozent Zustimmung zwei Prozentpunkte zulegen und sich auf Platz drei behaupten, bleiben die NEOS mit 10 Prozent stabil. Beide Parteien scheinen von der Schwäche der Großparteien zu profitieren, ohne jedoch selbst große Sprünge zu machen.
Dominik Nepp auf dem Vormarsch
Besonders bemerkenswert ist der Aufstieg von Dominik Nepp. Der FPÖ-Chef erreicht bei einer fiktiven Bürgermeisterwahl 26 Prozent und liegt damit deutlich über dem Parteischnitt. Ein klares Signal, dass die FPÖ in Wien nicht nur Protestwähler mobilisiert, sondern auch als ernstzunehmende Alternative wahrgenommen wird.
Credits: APA
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