Umfrage: Babler, Stocker und Meinl-Reisinger am Ende des Rankings

Umfrage: Babler, Stocker und Meinl-Reisinger am Ende des Rankings

Die aktuelle Lazarsfeld-Umfrage zeigt für die Regierungsparteien ein deutlich negatives Bild. Nach den vorliegenden Ergebnissen hat kein einziges Regierungsmitglied eine positive Gesamtbewertung. Die Umfrage, durchgeführt vom Lazarsfeld-Institut zwischen dem 10. und 18. November mit 2.000 befragten Personen, dokumentiert einen geringen Rückhalt für die Führung der Bundesregierung.

Bewertung der Regierungsspitze

Wie oe24 berichtet, liegen SPÖ-Vizekanzler Andreas Babler, ÖVP-Kanzler Christian Stocker und NEOS-Außenministerin Beate Meinl-Reisinger im aktuellen Minister-Barometer am Ende des Rankings. Andreas Babler weist dabei mit einem Saldo von -39 Prozent den niedrigsten Wert auf (50 % negativ, 12 % positiv). Kanzler Stocker und Meinl-Reisinger erreichen jeweils einen Negativ-Saldo von -26 Prozent. Besonders bei Kanzler Stocker ist ein Rückgang um 6 Prozentpunkte gegenüber der letzten Erhebung festzustellen. Aktuell bewerten ihn 42 % der Befragten negativ und 16 % positiv.

Ergebnisse bei weiteren Regierungsmitgliedern

Auch bei den weiteren Kabinettsmitgliedern fällt das Stimmungsbild negativ aus. Innenminister Gerhard Karner (ÖVP) erreicht einen Negativ-Saldo von -21 Prozent. Landwirtschaftsminister Norbert Totschnig sowie Wirtschaftsminister Wolfgang Hattmannsdorfer (beide ÖVP) liegen jeweils bei -17 Prozent.

Der am besten bewertete Minister bleibt ebenfalls im negativen Bereich: SPÖ-Infrastrukturminister Peter Hanke erreicht einen Saldo von -7 Prozent (13 % positiv, 23 % negativ). ÖVP-Verteidigungsministerin Klaudia Tanner, SPÖ-Finanzminister Markus Marterbauer und SPÖ-Frauenministerin Eva-Maria Holzleitner kommen jeweils auf einen Saldo von -8 Prozent.

Vergleich mit Landeshauptleuten

Im Gegensatz dazu werden die Landeshauptleute in der Bevölkerung positiver wahrgenommen. Laut Umfragedaten erhält die steirische Landeshauptfrau Maria Kunasek (FPÖ) einen positiven Saldo von +6 Prozent, Kärntens Landeshauptmann Peter Kaiser (SPÖ) +5 Prozent. Die Daten aus den Quellen PolitPro und Statista bestätigen diesen Trend und zeigen eine merkliche Verschiebung im politischen Stimmungsbild zugunsten der Landesebene.

Quelle: oe24.at
Credits: APA

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