Die Wiener Grünen jubeln, dass sie ihr Wahlergebnis von 2020 fast halten konnten – doch die fehlende Motivation der in Wien lebenden Migranten, die Grünen zu wählen, sollte der Parteispitze zu denken geben: Nicht einmal die Forderung nach einem kompletten Ausländer-Wahlrecht – also auch zur Landtagswahl und damit indirekt zur Wahl des Stadtoberhaupts – hat da eine große Veränderung gebracht.
So zeigt eine Studie von Foresight/ISA im Auftrag des ORF zum „Wahlverhalten bei der Wiener Gemeinderatswahl 2025 nach soziodemografischen Merkmalen“, dass von den Zuwanderern mit Migrationshintergrund 1. Generation nur 14 % die Grünen wählen, aber 18 % die FPÖ. Führend dabei: die SPÖ mit 48 %.
Bei den Zuwanderern mit Migrationshintergrund 2. Generation ist ebenfalls die FPÖ vor den Grünen: 14 % wählen die Freiheitlichen, 10 % die Grünen. Die SPÖ ist auch bei dieser Gruppe von Migranten am beliebtesten: 52 %. Die ÖVP kommt in beiden Gruppen auf nur 6 %, die NEOS auf 9 und 8 %.
Ebenfalls abgefragt wurde, welches Thema die kommende Stadtregierung in Wien am dringendsten bearbeiten müsste:
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