Tschetschene wollte Blutbad in Israels Botschaft – verhaftet!

Tschetschene wollte Blutbad in Israels Botschaft – verhaftet!

Offenbar hat der präzise Hinweis eines ausländischen Geheimdienstes zur Festnahme eines mutmaßlichen Terroristen in Berlin geführt. Der tschetschenische Migrant (18) plante einen zweistufigen Terroranschlag auf die israelische Botschaft.

Wie FOCUS online am Freitag aus Sicherheitskreisen erfuhr, handelt es sich bei dem 18-Jährigen um den Tschetschenen Akmad E. Nach bisherigen Erkenntnissen wollte der junge Mann, der der Terrormiliz IS nahesteht, eine Briefbombe an die israelische Botschaft in Berlin schicken. Im Falle eines Misserfolgs, so beteuerte A. in einem verschlüsselten Messengerdienst, werde er im Umfeld der Botschaft Menschen mit dem Messer angreifen und töten.

Der junge Mann war in Potsdam gemeldet, wohnte dort bei seinem Landsmann und mutmaßlichen Mittäter Abdelazis A. Inwieweit dieser in die Terrorpläne eingeweiht war, sollen weitere Ermittlungen klären. Nach Informationen von FOCUS online erhielten die Sicherheitsbehörden den Hinweis auf den Tschetschenen bereits vor einer Woche. Der Mann wurde daraufhin permanent überwacht.

Laut Tagesspiegel soll der Mann am Berliner Flughafen BER festgenommen worden sein. Dem Bericht zufolge habe sich der Anschlagsplan nicht umsetzen lassen, im Ausland habe sich der Mann neue Mittel für sein Vorhaben besorgen wollen. Nach FOCUS-online-Informationen plante er, über Frankfurt nach Somalia zu fliegen, um sich dort der IS-Miliz anzuschließen.

Eine Polizeisprecherin bestätigte auf Anfrage lediglich, dass der Verdächtige im Landkreis Dahme-Spreewald festgenommen worden sei, wo sich auch der Flughafen befindet. Nähere Angaben machte sie bislang nicht.

Es ist der nächste Fall einer erschütternden Serie an Terrorangriffen von Islamisten auf Deutschland und Österreich – zuletzt mit einer Bluttat in Villach und auch einer Festnahme in Wien (exxtra24 berichtete).

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