Trump vs. Harry: Ein verbaler Schlagabtausch über die Ukraine

Trump vs. Harry: Ein verbaler Schlagabtausch über die Ukraine

Donald Trump hat erneut für Schlagzeilen gesorgt, indem er Prinz Harrys jüngste Aussagen zur Ukraine scharf konterte. Der US-Präsident stellte klar, dass Harry „nicht für das Vereinigte Königreich spricht“ und nutzte die Gelegenheit, um seine eigene Position zu betonen.

Harrys Appell in Kiew

Prinz Harry, der sich derzeit in den USA niedergelassen hat, überraschte mit einem Besuch in der Ukraine. Bei seiner Rede auf dem Kyiv Security Forum forderte er die Vereinigten Staaten auf, eine aktivere Rolle im Ukraine-Krieg einzunehmen. „Die USA haben eine einzigartige Verantwortung“, erklärte Harry. Er verwies darauf, dass Amerika bei der Aufgabe der ukrainischen Atomwaffen Sicherheitsgarantien gegeben habe. „Dies ist ein Moment, in dem Amerika Führungsstärke zeigen muss“, betonte er.

Harry, der sich als „Soldat, der den Dienst versteht“ und als „Humanitär“ bezeichnete, appellierte an die USA, ihre internationalen Verpflichtungen zu erfüllen – nicht aus Wohltätigkeit, sondern aus strategischem Eigeninteresse.

Trumps Reaktion: „Ich spreche mehr für das Vereinigte Königreich“

Donald Trump ließ diese Aussagen nicht unkommentiert. Auf die Frage eines Reporters, wie er zu Harrys Forderungen stehe, antwortete der Präsident mit einem Seitenhieb: „Wie geht es ihm? Und seiner Frau? Bitte richten Sie ihr meine Grüße aus.“ Anschließend fügte er hinzu: „Prinz Harry spricht definitiv nicht für das Vereinigte Königreich. Ich denke, ich spreche mehr für das Vereinigte Königreich als er.“

Diese Bemerkungen kommen nur wenige Tage vor dem geplanten Staatsbesuch von König Charles III. und Königin Camilla in den USA. Trump äußerte sich optimistisch, dass der Besuch die Beziehungen zwischen den beiden Ländern stärken könnte.

Ein komplexes Verhältnis

Die Spannungen zwischen Trump und Harry sind nicht neu. Bereits in der Vergangenheit hatte Trump Meghan Markle, Harrys Ehefrau, als „nasty“ bezeichnet, was er später bestritt. Auch Harrys Kritik an der US-Politik scheint den Präsidenten nicht unberührt zu lassen. Während Harry sich auf humanitäre Themen konzentriert, nutzt Trump die Gelegenheit, um seine eigene Führungsrolle zu betonen.

Quellen: exxpress.at, gazetteandherald.co.uk, news.sky.com
Credits: APA

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