Trump stellt Hamas und Iran scharfe Ultimaten

Trump stellt Hamas und Iran scharfe Ultimaten

Nach seinem Treffen mit Israels Premierminister Benjamin Netanyahu äußerte sich US-Präsident Donald Trump in Mar-a-Lago klar über die aktuelle Lage im Nahen Osten. Laut oe24.at forderte Trump die Entwaffnung der Hamas und stellte dem Iran Konsequenzen in Aussicht, sollte das Land sein Raketen- oder Atomprogramm wieder aufnehmen.

Forderung zur Entwaffnung der Hamas

Trump betonte nach dem Gespräch mit Netanyahu, dass die Hamas innerhalb einer „relativ kurzen Zeit“ ihre Waffen abgeben müsse. Sollte dies nicht geschehen, stellte der US-Präsident schwere Auswirkungen für die Organisation in Aussicht. Trump sagte außerdem, dass weitere Staaten im Nahen Osten Bereitschaft signalisiert hätten, einzugreifen, falls die Hamas die Waffen nicht niederlege, wie oe24.at berichtet.

Hintergrund dieser Forderungen ist der sogenannte „Friedensplan“, auf den sich Israel und die Hamas im Oktober geeinigt hatten. Seit dem 10. Oktober besteht offiziell eine Waffenruhe, die Gewalt hält jedoch weiter an. Die Entwaffnung der Hamas ist ein zentraler Punkt der zweiten Phase des Plans, allerdings hat die Organisation die Abgabe ihrer Waffen bislang verweigert.

Position zu Iran und möglichen Militärschlägen

Ein weiterer Schwerpunkt des Treffens war die Iran-Politik der USA. Wie oe24.at schreibt, forderte Trump den Iran auf, sein Raketen- und Atomwaffenprogramm nicht wieder aufzunehmen. Sollte das Land dennoch daran arbeiten, schloss der US-Präsident einen weiteren Militärschlag nicht aus. Er betonte, dass die USA im Falle eines Scheiterns diplomatischer Bemühungen zu schnellem Handeln bereit wären.

Aus dem Iran kam daraufhin eine deutliche Reaktion: Ein Berater von Revolutionsführer Ali Chamenei warnte auf der Plattform X vor einer starken Antwort Teherans auf jegliche Aggression, wie oe24.at berichtet.

Auszeichnung für Trump und Positionen zum Westjordanland

Trotz verschiedener Auffassungen im Gespräch mit Netanyahu über das Westjordanland bezeichneten beide Parteien das Treffen als konstruktiv. Trump erklärte, man sei sich bei diesem Thema nicht in allen Punkten einig, zeigte sich jedoch zuversichtlich, eine Lösung zu finden.

Premierminister Netanyahu kündigte an, dass Israel Donald Trump mit der höchsten zivilen Auszeichnung des Landes ehren wolle. Er hob die Bedeutung der US-amerikanischen Unterstützung nach dem Angriff der Hamas im Oktober 2023 hervor und betonte, dass Israel ohne diese möglicherweise nicht mehr existieren würde.

Credits: APA

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