Trump gegen Soros: „Psychopathen haben unserem Land großen Schaden zugefügt!“

Trump gegen Soros: „Psychopathen haben unserem Land großen Schaden zugefügt!“

Donald Trump (79) hat erneut seinen Erzfeind, den Milliardär und Philanthropen George Soros (95), ins Visier genommen. Auf seiner Plattform „Truth Social“ ließ Trump kein gutes Haar an Soros und dessen Sohn Alexander (39).

„Psychopathen haben unserem Land großen Schaden zugefügt!“, wetterte Trump laut einem Bericht von Bild.de.

Trump fordert Strafverfolgung nach Anti-Mafia-Gesetz

Trump geht aufs Ganze: Er fordert, dass George Soros und sein Sohn nach dem sogenannten RICO-Gesetz angeklagt werden. Dieses Gesetz, ursprünglich zur Bekämpfung der Mafia entwickelt, soll laut Trump nun gegen die Soros-Familie eingesetzt werden. Der Vorwurf: Unterstützung gewalttätiger Proteste in den USA. „Wir werden nicht zulassen, dass diese Verrückten Amerika weiter auseinanderreißen“, schrieb Trump.

Wie Bild.de berichtet, übernahm Alexander Soros vor zwei Jahren die Leitung der Open Society Foundations (OSF), einer Stiftung, die weltweit Projekte zu Demokratie und Menschenrechten unterstützt. Doch genau diese Aktivitäten sind Trump ein Dorn im Auge.

Soros und die Demokraten: Eine lange Fehde

Die Feindschaft zwischen Trump und Soros ist nicht neu. Bereits 2024, als Trump wegen Schweigegeldzahlungen an die Pornodarstellerin Stormy Daniels verurteilt wurde, beschuldigte er Soros, Einfluss auf den zuständigen Staatsanwalt genommen zu haben. Laut Bild.de kursierten zudem Verschwörungstheorien, dass von Soros finanzierte NGOs bei Protesten gegen die Trump-Regierung Gewalt geplant hätten. Diese Behauptungen wurden jedoch von Medien als falsch entlarvt.

Besonders pikant: Die Soros-Familie ist ein wichtiger Unterstützer der Demokraten. So förderten sie unter anderem den Wahlkampf von Kamala Harris gegen Trump. Auch die engen Verbindungen der Soros-Familie zu prominenten Demokraten wie Barack Obama und Hillary Clinton sorgen immer wieder für Schlagzeilen.

Milliardäre im Visier: Trump gegen die Elite

George Soros ist nicht der einzige Milliardär, der Trumps Zorn auf sich gezogen hat. Wie Bild.de berichtet, stehen auch andere prominente Persönlichkeiten wie George Clooney und dessen Frau Amal offen in Opposition zu Trump. Ihre „Clooney Foundation for Justice“ setzt sich weltweit für Menschenrechte ein – ein Engagement, das Trump als „zweitrangig“ abtut.

Doch nicht alle Milliardäre sind so offen kritisch. Namen wie Bill Gates und Warren Buffet halten sich laut Bild.de mit direkter Kritik an Trump zurück, obwohl ihre Stiftungen ähnliche Ziele wie die OSF verfolgen.

Ein politisches Spektakel ohne Ende?

Ob Trumps Forderungen nach einer Strafverfolgung von George Soros und dessen Sohn Erfolg haben werden, bleibt abzuwarten. Sicher ist jedoch, dass der Konflikt zwischen Trump und der Soros-Familie die politische Landschaft der USA weiter polarisieren wird. Wie Bild.de treffend zusammenfasst: Es ist ein Kampf der Giganten – und das letzte Wort ist noch lange nicht gesprochen.

Credits: APA

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