Am heutigen Tag empfängt US-Präsident Donald Trump den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj in seinem Anwesen Mar-a-Lago in Florida. Im Vorfeld des Treffens verdeutlichte Trump seinen Standpunkt hinsichtlich der laufenden Friedensverhandlungen zum Ukraine-Konflikt. Wie die Weltwoche berichtet und sich dabei auf ein Interview mit dem Portal Politico bezieht, äußerte Trump: „Er hat nichts, solange ich es nicht genehmige.“
Damit unterstrich Trump, dass aus seiner Sicht eine Einigung im Ukraine-Konflikt nur mit seiner Zustimmung erzielt werden könne. Er deutete außerdem an, dass er die Entscheidungsgewalt über potenzielle Lösungen für den Konflikt beansprucht. Gegenüber Politico äußerte Trump zudem Optimismus hinsichtlich des bevorstehenden Treffens mit Selenskyj und sagte: „Ich denke, dass es mit ihm gut laufen wird.“
Selenskyjs 20-Punkte-Plan
Nach Angaben des Weißen Hauses wird Selenskyj bei dem Treffen einen überarbeiteten Friedensplan vorstellen. Das Dokument umfasst 20 Punkte und beinhaltet laut Berichten der Weltwoche unter anderem Sicherheitsgarantien nach dem Vorbild von Artikel 5 der NATO. Außerdem sieht der Plan einen beschleunigten EU-Beitritt sowie langfristige Regelungen zur territorialen Ordnung der Ukraine vor.
Weitere Gesprächsbereitschaft
Parallel zu den Gesprächen mit Selenskyj signalisierte Trump laut Weltwoche auch Bereitschaft zum Dialog mit Russland und kündigte ein Telefonat mit Wladimir Putin an. Damit bekräftigte Trump seine Absicht, mit beiden Konfliktparteien Gespräche zu führen.
Das Treffen zwischen Trump und Selenskyj steht somit unter dem Zeichen komplexer diplomatischer Verhandlungen, bei denen die Positionen der Beteiligten klar kommuniziert wurden.
Credits: APA
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